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Aus der Amazon.de-Redaktion
„Gute Nachrichten. Unser neuer Roman „Die Feuerbraut“, ist so weit gediehen, dass er in den nächsten Wochen an den Verlag weitergereicht werden kann“ – Freudige Erwartung, geschürt im März 2007 auf der Homepage des umtriebigen Ehepaares. Und nun erleuchtet der Geschichtsbrocken die Stuben unserer herbstlich dunklen Nachmittage. Seit Jahren schon spuckt das Münchner Autorenpaar Elmar und Iny Lorentz einen Bestseller nach dem anderen aus. Eine perfekt geschmierte Historienmaschinerie. Er liefert Daten und recherchiert, sie gibt dem Ganzen Namen und Fassung. Ergebnis: Die bekannt wohlige Mixtur aus Geschichtsunterricht und Eskapismus, Magie und Hexerei, Schlachten- und Intrigengewusel. Etwa aufkommende Fragen nach der literarischen Qualität erübrigen sich bei einem Unterhaltungsprodukt, das längst schon zum Selbstläufer geworden ist.
Diesmal dient die Folie des Dreißigjährigen Krieges als Hintergrundpanorama, vor dem sich das Schicksal eines Häufleins Flüchtiger auf dem Weg ins rettende Neuburg an der Donau abspielt. Hauptfigur in dem religiösen Schlachtengemälde, das zu Anfang des 17. Jahrhunderts die Bevölkerung Mitteleuropas erheblich dezimierte, ist die jugendlich blütenzarte Irmela von Hochberg. Ihrem geschärften Gehör war es zu verdanken, dass die meisten Frauen des Flüchtlingstrecks sich rechtzeitig vor der anstürmenden schwedischen Reiterei in die Wälder flüchten konnten, während ihre adligen Gatten nordisch kalt dahingemetzelt wurden. Doch – statt Dankbarkeit zu ernten, gerät die arme Irmela - angestachelt durch die rachsüchtige Ehrentraud von Lexenthal -, in eine üble Lage. Ein Kind mit solch übersinnlichen Fähigkeiten, so Ehrentrauds perfide Logik, kann nur der Spross einer Hexe sein!
Solch harsch Urteil freut den Neuburger Prior Xaver von Lexenthal, den fiesen Onkel Ehrentrauds. War der fromme Mann nicht schon früher der ärgste Verfolger von Irmelas Mutter, die er der Ketzerei bezichtigte? Nur durch Protektion durch den pfälzisch-neuburgischen Herzog konnte die Arme damals dem drohenden Scheiterhaufen entkommen. Dann eben Irmela, die Brut der Hexe! Wechselnde geschichtsträchtige Schauplätze (auch Wallenstein hat einen Auftritt); Kriegsgetümmel und ein Figurentableau adliger Schachtelnamen, das einen Loriot zu diversen Sketchen inspiriert hätte. Aus Zutaten wie diesen zimmert das schreibende Erfolgspaar schon seit Jahren sein lebendiges, geschichtssattes und vor allem verkaufsträchtiges Œuvre. Gratulation zu diesem jüngsten Spross! –Ravi Unger
Total enttäuscht ![]()
Nachdem ich alle bisherigen Bücher von Iny Lorentz gelesen habe und überwiegend begeistert war, bin ich nun restlos enttäuscht von diesem Buch. Die story wirkt flach, es wimmelt nur so von Sexszenen und gewaltverherrlichenden Szenen, und es hat für mich das Niveau eines Groschenromans.Im Vergleich zu anderen Autoren historischer Romane (Gable,Prange...)sticht es als besonders schlecht heraus.
Einfach nur schade, reine Geldverschwendung!
Endlich! ![]()
Nach " die Löwin" sowie "die Pilgerin" hatte ich mir eigentlich vorgenommen kein Buch mehr von Iny Lorentz zu kaufen. Ich konnte dann allerdings doch nicht so ganz an der Feuerbraut vorbeigehen und ich habe es nicht bereut. Endlich wieder mal ein Buch mit Spannung, sympatischen Hauptfiguren, einer kleinen Liebesgeschichte und vor allem Personen, die man zuordnen kann (ohne ständig nachzublättern). Ich muss sogar sagen, dass es mir nach der "Wanderhure-Serie" mit am besten gefallen hat. Also für die, die nach den beiden letzten Bücher ebenfalls die Nase voll hatten, gebt euch einen Ruck und kauft das Buch. Ich kann es nur empfehlen.
Leider nur mittelmäßig ![]()
Der Schutzumschlag dieses Hardcover-Buches zeigt den historisch bekleideten Körper einer Frau. Es lässt nichts über den Inhalt des Buches vermuten, außer, dass es historisch ist. Das Buch hat 760 Seiten, die in einer etwas zu kleiner Schriftgröße gedruckt sind.
Dieser Roman begleitet Irmela von Hochberg durch den dreißigjährigen Krieg. Sie durchlebt die Flucht vor den Schweden, die Rückkehr ihrer Stiefgroßmutter nach dem Tod der Eltern über ihre Hochzeit bis hin zur Rückkehr in die Heimat. In der ersten Hälfte des Buches gibt es nur Intrigen, Missgunst, Schlechtigkeiten, was mich gestört hat. Ich war leider fast so weit und hätte das Buch fast abgebrochen. Von Hexenverfolgung hat das Buch kaum gehandelt. Historische Handlungen wurden nebenbei erwähnt, was ich für mich persönlich, nicht schlimm fand. Die zweite Hälfte des Buches hat mich dann zum Glück doch etwas gefesselt, denn hier schaffte Iny Lorentz einen leichten Spannungsbogen in die Handlung einzubringen.
Die Sprache bzw. der Schreibstil, in der Iny Lorentz schreibt, ist leicht verständlich. Man kann der Geschichte gut folgen. Die Namen sind gut zu merken. Sie kommen aus dem Alt-Deutschem Sprachgebrauch.
Iny Lorentz hat am Ende noch ein Nachwort über die historischen Zusammenhänge geschrieben. Das hat mir gut gefallen.
Für die teilweise langweilig geschriebene und zu gestreckte Geschichte gebe ich Minuspunkte.
Enttäuschung pur ![]()
Hallo liebe Leser,
also ich muss sagen ich bin sehr enttäuscht von den letzten Büchern, die Iny Lorenz geschrieben hat. Ihren ersten Roman, "Die Wanderhure" habe ich verschlungen und würde ihn jederzeit nochmal lesen, weil ich den so fesselnd fand. Mit Hexerei, Hokuspokus und Kindstötung war da noch nichts im Buch, so wie jetzt. Der erste Roman war noch nicht so grausam und ins Detail beschrieben von dem Brutalismus zur damaligen Zeit. Klar werden die Frauen nach belieben vergewaltigt und missbraucht, aber wie gesagt, die Kindstötung im letzten Roman war einfach zu viel. Das hätte nicht sein müssen. Das war DER Grund für mich das Buch zur Seite zu legen. Ich bin mir auch nicht mehr so sicher ob ich weitere Bücher von Iny Lorentz besorgen werde.
MfG missi
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