Wohl eher: Voll daneben ![]()
Oh, Ihr Götter der Scheibenwelt, was ist nur in Terry Pratchett gefahren, dass er dieses Buch verzapft hat??
Mit "Voll im Bilde" hat Pratchett den 10. Scheibenweltroman vorgelegt und er ist mit Abstand der schlechteste!! "Pyramiden" war ja schon schlimm, aber diese missratene Hollywood-Persiflage ist einfach nur grausam. Grausam langweilig, grausam verworren, grausam ... ich weiß nicht, mir fehlen die Worte.
Es gibt ein paar nette Anspielungen auf die großen Klassiker der amerikanischen Filmfabrik wie "Vom Winde verweht" oder "King Kong", aber wenn man nach dem Pratchett-typischen schrägen Humor aus der Hinterhand und den genialen Wortspielen sucht, findet man nur den Sand der Küste vom Holy Wood der Scheibenwelt. Zum ersten Mal war mir auch keine der Figuren besonders sympathisch, sie waren mir schlichtweg egal.
Ich habe mich wirklich bis zur letzten der zähen 338 Seiten durchgequält und war heilfroh, als es endlich ein Ende hatte. Komisch, dass die Bücher, die nicht in die (Unter-) Reihen wie z. B. um Rincewind oder TOD gehören, so deutlich schlechter sind?? Allerdings hoffe ich für die weiteren 20 Bände, auf die ich mich trotzdem schon riesig freue, dass es vielleicht Ausrutscher bleiben.
Ich kann allen zukünftigen Scheibenweltlern nur dringend davon abraten, mit diesem Buch ihren Trip in diese herrliche, bizarre Welt zu starten, es spiegelt in keinster Weise das wider, was Pratchett kann. Alle übrigen, die bereits infiziert, aber noch nicht bis zu diesem Buch vorgedrungen sind, sollten sich überlegen, ob sie es sich wirklich antun wollen. Glaubt mir, ihr verpasst nichts, wenn ihr es auslasst. Ansonsten, für Hardcore-Fans: Zähne zusammen beißen und durcharbeiten - es kann nur besser werden ;)
Leider nicht meine Art von Humor ![]()
Man hört soviel gutes über die Scheibenwelt von Terry Pratchett, da wollte ich endlich auch mitreden können.
Inzwischen habe ich vier Romane gelesen und ich schäme mich fast sagen zu müssen, das ich einfach nicht drüber Lachen kann. Tut mir leid, aber mir offenbart sich der Humor dieser Bücher einfach nicht.
Die Geschichten sind ganz nett und auch recht originell, aber leider nicht meine Art von Humor.
Neueinsteiger, wie ich, seien Gewarnt. Nicht gleich vier Bände auf einmal Bestellen, in der Hoffnung das man es lieben wird. Das kann nach hinten losgehen.
Aber ich wünsche jedem das er seine Freude an der Scheibenwelt haben wird.
Hallo Onkel Oskar ![]()
Das der Tod eigentlich ein ganz netter Kerl ist, das war mir und den Lesern von Pratchett schon länger klar, aber dass er seine Sense mit Morgenlicht schärft finde gut. Dass Hollywood nichts mit Steineichen zu tun hat sondern eigentlich ein magischer Kultplatz eines uralten, versunkenen, Bewußtsein verschlingenden Kultes ist, so was dämmerte mir auch schon.
Aber ich habe mir noch niemals darüber Gedanken gemacht, wieso Vampiere immer Grafen sind! Was geschied, wenn der einen Bürgenlichen beißt? Wird der geadelt oder werden nur Adelige nach einem Biß auch zu Vampieren?
Und was macht ein Vampier, der als Mensch unter Höhenangst gelitten hat?
Habe auch Untote ein Recht zu leben und sollte es heißen „Untote befreit euch von euren lebenden Hüllen“?
Warum haben Dämonen eine Gewerkschaft, Schauspieler aber nicht?
Wie zeugen Einkaufwagen ihren Nachwuchs? Und stimmt es, dass sie eigentlich frei leben und nur zum Dasein als Sklaven in den Märkten gefangen und abgerichtet werden? Wenn ja, in welchen unzugänglichen Gegenden haben sie sich verkrochen?
Jetzt weiß ich zumindest, wie Trolle um Trollmädchen werben, aber wie paaren sie sich? Sind das die seismischen Ausschläge bis 2,1 nach Richter?
... ich habe wieder einmal festgestellt -> die Welt ist um vieles reicher, seit sie eine Scheibe ist!
Das schlechteste Buch der Scheibenwelt-Reihe ![]()
Buch Nummer 10 ist in meinen Augen der absolute Hänger der Scheibwelt-Romane. Eine lahme Story, die mitunter nette Ideen aufweist, aber meistens nur stinkweilig und zäh ist. Natürlich ist auch hier Pratchetts Humor vorhanden, alleine dieser rettet das Buch vor einem einzigen Stern als Bewertung. Die Zauberer am Ende des Buches holen hier die Kohlen für die schnöde Hollywood-Parodie aus dem Feuer.
Die Story im Zeitraffer: Irendwo vor den Toren Ankh-Morporks gibt es einen Ort namens "Holy Wood", der aber alles andere als heilig ist und deshalb stets von einem Torwächter bewacht werden muß. Der letzte dieser Wächter stirbt, woraufhin Holy Wood wieder erwacht und sich Menschen sucht, die es anziehen kann. Währenddessen erfinden die Alchimisten der Stadt das Zelluloid und es dauert nicht lange, bis damit Filme produziert werden - und zwar in Holy Wood.
Dort merkt niemand wirklich, daß das Tor zu den Kerkerdiemnsionen unbewacht ist, bis es zu spät ist.
wie gesagt: der Roman hat eine gute Grundidee und auch seine lichten Momente, aber insgesamt ist das Buch langweilig und langatmig.

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