beinahe Revolutionär... ![]()
Also ich kann dieses Buch nur empfehlen.
Wenn man die Tipps und Ratschläge beherzigt wird man ein dünnerer, ausgeglichenerer und auch bewussterer Mensch.
Und das wird man auch ausstrahlen!
Warum ich das sagen kann obwohl ich das Buch heute erst bekommen habe und innerhalb von 4 Stunden durchgelesen habe?!
Weil ich schon lange nach dem "Skinny Bitch"- Prinzip lebe ohne das ich es als solches klassifiziert hätte.
Ich gehöre zu den Menschen die vom Prinzip her zum Fett-sein-neigen und habe durch Änderungen im Laufe der Jahre (Skinny Bitch ähnlich) mein Gewicht beinahe halbiert.
Mädels, holt euch das Buch! Ihr werdet dankbar sein, ebenso wie eure Umwelt!!!
Vegan? ![]()
Vegane Ernährung mit Soja für alle? Über Sojaernährung sollte man sich gründlich und objektiv informieren, bevor man sie in seinen Speiseplan aufnimmt und vor allem bedenken, dass Soja unter anderem ausgeprägte goitrogene Wirkungen hat. Informieren sollte man sich auch über die Langzeitwirkungen veganer Ernährung. Ein flotter, unterhaltsamer Schreibstil gewährleistet nicht den fundierten Inhalt.
englisch ist besser ![]()
Ich mach es kurz:
Das Buch ist toll.
Mit ihm bekommt man zwei Freundinnen für die Handtasche, die einem die Augen öffnen, einen zum lachen (und zum weinen) bringen und die um keine Antwort verlegen sind,
Schade nur, dass die umwerfende Komik und ein Teil des Sarkasmus durch die Übersetzung verloren gegangen sind...
Wer also der englischen Sprache mächtig ist, sollte sich lieber mit der Originalausgabe vergnügen, in dieser wird der Inhalt meiner Meinung nach um einiges besser herübergebracht.
Inhalt und Aussage 5*
Ausdruck 3*
Gesamt 4*
Sehr streitbar... ![]()
Vorweg zum Inhalt eine Info: Die Autorinnen vertreten einen radikalen Veganismus, das wird durch Titel, Aufmachung und Klappentext leider kaum deutlich.
Zur Bewertung: "Skinny Bitch" ist eine Streitschrift, ein Pamphlet, und folgerichtig ist es grundsätzlich völlig in Ordnung, dass die Autorinnen übertreiben, zuspitzen und verzerren. Daneben ist das Buch durchaus mit nützlichen Informationen gespickt, die auch mit zahlreichen Fundstellen (unterschiedlicher Qualität) belegt sind. Die ausgesprochen direkte und unverblümte Ansprache sorgt dafür, dass die Message wirklich ankommt und haften bleibt.
Einige Aussagen sind sicher wichtig und richtig, zB die konsequente Ablehnung von Chemie, Pestiziden, Hormonen usw in Lebensmitteln. Ebenso richtig die klare Absage an zahlreiche alberne Diäten sowie die ebenso klare Ansage, dass es keine wundersamen Umwege, Hintertürchen und Ausflüchte gibt, sondern dass man für eine gesunde Ernährung tatsächlich etwas tun muss und dies zunächst durchaus auch mit Verzicht verbunden sein kann.
Weitere zentralen Aussagen finde ich jedoch ausgesprochen fragwürdig. Das "Schönheitsideal" "Skinny Bitch" wird heillos vermengt mit ernährungswissenschaftlichen, medizinischen und ethisch-moralischen Maßstäben. Die Autorinnen bedienen sich wahllos und undifferenziert in allen Themenfeldern und überzeichnen ein reines Horrorszenario. Einige Beispiele:
Wenn der "Unwert" eines Lebensmittels allein durch die natürlichen Inhaltsstoffe nicht überzeugend belegt werden kann, dann wird zu der Behauptung umgeschwenkt, es machten einen dicken Po. Lasst Euch nicht täuschen von der Fettangabe auf der Milchpackung, Mädels, Milch macht einen fetten Hintern, Augen auf!
Der "Unwert" jeglicher tierischer Lebensmittel wird vor allem mit den Inhaltsstoffen belegt, die durch Massentierhaltung entstehen (Einsatz von Medikamenten etc). Wem das nicht reicht, dem werden Horrorszenarien bei Haltung und - im Falle von Fleischproduktion - Schlachtung vorgeführt. Bei wem sich noch leise Zweifel hegen und wer den Gedanken keimen lässt, man könne eventuell durchaus lokal produzierte Ware erhalten, die unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften produziert wird, wird eines Besseren belehrt: Mädels, die Branchen sind durchweg kriminell und mafiös, wer etwas anderes glaubt, ist naiv!
Durchaus anerkennenswert ist der Ansatz, der Leserin einzutrichtern, sie möge auf ihren Verstand hören und nachdenken. In der praktischen Anwendung scheitern die Autorinnen daran leider höchstpersönlich: Sämtliche kulturellen und kulturgeschichtlichen Hintergründe des Essens werden beiseite gefegt oder komplett ignoriert. Die Tatsache, dass der Mensch sich schon seit Jahrtausenden in nahezu allen Kulturen mit Mischkost ernährt und bislang nicht ausgestorben ist, spielt überhaupt keine Rolle.
Käse halten die Autorinnen - wie alle Milchprodukte - für den menschlichen Verzehr ungeeignet. Widersprüchlicherweise stellen sie dar, wie schwer es ist, davon loszukommen, da es lauter als positiv empfundene Eigenschaften habe. Aber los, Mädels, seid nicht schwach, widersteht den falschen Gelüsten!
Ausgerechnet Algen sollen ausgesprochen gut für den menschlichen Verzehr geeignet sein - Nichts gegen Algen, aber mit welcher praktischen Anschauung kann diese Verallgemeinerung bitte schön belegt werden ... ???
Schließlich wird geschildert, welche Lebensmittel sich positiv zB auf den Hormonhaushalt und den weiblichen Zyklus auswirken. Wenn das alles so stimmen würde, wäre das Buch schlichtweg gefährliche Pfuscherei ... aber gottseidank übertreiben die Autorinnen hier genauso wie bei den Schwarzmalereien.
Also, ich entscheide mich gegen die "Skinny Bitch", bleibe lieber, naiv und unaufgeklärt wie ich bin, schlank und gesund bei Mischkost und Sport, in toleranter Koexistenz mit Veganern... und dicken Menschen!! Die "Skinny Bitch" ist das größtmögliche Horrorszenario - nein danke!
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