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Durchschnittliche Kundenbewertung: More Details: Schöne neue Welt, Fischer Taschenbücher, Bd.26, Schöne neue Welt, Fischer Taschenbücher, Bd.26, @Amazon Schöne neue Welt, Fischer Taschenbücher, Bd.26, @aStore |
Schöne alte Welt ![]()
Nach den guten Bewerungen hab ich mir das Buch gleich mal bestellt und wurde nicht enttäuscht.
Das zeigt eine wirklich neue verrückte Welt die auf den zweiten Blick gar nicht so fremd ist. Das Leben der Menschen in diesem Buch hat nicht wirklich einen tiefen Sinn aber trotzdem sind (fast) alle glücklich und zufrieden, was auch an einer Volksdroge liegt.
Im ersten teil des Buches wird die neue schöne Welt beschrieben und einige ihrer Bewohner.
Im zweiten Teil geht es um einen Aussenseiter der nicht wirklich in die Gesellschaft passt und auch nicht reinpassen will.
Leider hakt die Schreibweise des Autors manchmal und ist nicht wirklich fließend.
Das Buch hat schon ein paar Jahre auf dem Buchrücken und das merkt man auch an den Schilderungen der Umgebung oder der Gerätschaften.
Alles in einem ein gutes Buch das man in 4 Tagen durchlesen kann.
Schöne Ideen, schlechte Umsetzung ![]()
Plot:
Lenina Braun und Sigmund Marx leben in der schönen neuen Welt. In dieser Zukunft ist jeder Mensch glücklich und zufrieden, denn sie sind so programmiert worden. Durch biologische, chemische und pharmazeutische Eingriffe/Methoden werden fünf Menschengruppen erschaffen: die Alphas, Betas, Gammas, Deltas und Epsilons. Nach absteigender Reihenfolge hin werden mehr und mehr hemmende Chemikalien und Hormone in die Blutsurrogate der Föten/Klone gegeben, was ihr späteres Wachstum und auch ihre Intelligenz bzw. ihr Denkvermögen verringert. Die Kinder werden in Brutfabriken aufgezogen und einer Schlafschule unterzogen, welche ihnen ihre gesamte Kindheit von der Herrlichkeit der neuen Welt berichtet. Sie werden darauf genormt in der jeweiligen Kaste glücklich zu sein und perfekt in der künstlichen Gesellschaft zu interagieren. Das Leben besteht aus Konsum, Sex und der legalen Droge Soma, die jederzeit genommen werden darf wenn man sich traurig oder einsam fühlt.
Während die hübsche und überaus perfekte Alpha-Frau Lenina ihr Leben genießt, sucht der exzentrische Alpha-plus-Mann Sigmund nach einem Sinn in dieser perfekten Welt. Und obwohl die beiden unterschiedliche Lebensauffassungen haben, fahren sie zusammen in ein Reservoir in Neu-Mexico einen von der zivilisierten Welt unerschlossener Ort, an dem Wilde leben. Dort treffen sie eine Frau aus der neuen Welt, die vor vielen Jahren dort gestrandet ist und entgegen aller Normung und Schicklichkeit ein Kind zur Welt gebracht hat. Schließlich nehmen die beiden Alphas sie und ihren Sohn mit in die neue Welt, was dort für einigen Aufruhr sorgt.
Meine Meinung:
Mir persönlich hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Vielleicht liegt es an der Art zu schreiben, die die Menschen in den 1930ern hatten oder es liegt ganz einfach an Huxley selbst (obwohl Remarques Werk Im Westen nichts Neues meiner Meinung nach klar gegen die erste These spricht). Das ganze Buch über herrschte Detaillosigkeit, Schnelllebigkeit und pure Langeweile. Das erste Kapitel hatte noch etwas von diesem Kitzel in sich, den man empfindet wenn man sich eine Zukunft vorstellt, aber danach ging es immer weiter bergab. Huxleys Sätze waren teilweise viel zu kompliziert und lang gezogen um eine richtige Stimmung aufkommen zu lassen die vielen Fachbegriffe taten dann ihr Übriges.
Auch die Charaktere trugen viel dazu bei, dass die Handlung platt und langweilig wirkte. LeninA und Marx waren stumpfsinnig und ohne jegliche Tiefe und selbst wenn dies an ihrer Normung liegen sollte, so spricht doch wenigstens der Wilde und Sohn der in der Prärie gestrandeten Feline für diese Tatsache. Er war der einzig wirklich revolutionäre Charakter, der diese neue Welt hasste doch auch er hatte so viel Herz wie ein Stein. Nachdem ich das Buch durchhatte, hasste ich einfach alle Charaktere, wohl vor allem weil sie so stumpfsinnig und unauthentisch dargestellt waren.
Das schlimmste an dem Roman war jedoch etwas anderes. Mir kam es so vor als wolle Huxley einfach alle dramatischen Elemente die es gab in seine Geschichte hineinbringen, ohne dabei unnötig Zeit und Papier zu verschwenden. Gewalt, Selbstmordgedanken, unerwiderte Liebe, Hänseleien und Mordlust wurden beispielsweise in nur einem Kapitel abgearbeitet (und meist nur in wenigen Sätzen). Ganz zu schweigen von dem Ende, das ihm ziemlich misslungen ist und genauso spontan und unecht wirkte, wie alle anderen emotionalen Ideen des Buchs.
Anfangs habe ich mir eingeredet, es liegt an der deutschen Version, dass es so schlecht ist, aber inzwischen habe ich die Hoffnung aufgegeben [Die Übersetzung ist wirklich sehr schlecht gelungen. Man nehme nur einmal den Fakt, dass die Namen und die Ort unterschiedlich sind. Michel, der Wilde, heißt im Englischen John und das ganze spielt auch nicht in Berlin, sondern ursprünglich in London. Wenn man also den Versuch Brave new world unternehmen möchte, dann doch lieber im englischen Original.]
Ich könnte nun noch viele Dinge aufzählen, die mich an dem Buch gestört haben aber ich möchte hier erstmal einen Schlussstrich ziehen.
Fazit: die Ideen die Huxley hat sind im Grunde genommen wirklich schön und auch wirklich spannend, nur die Umsetzung war ein glatter Reinfall. Es fehlte mir die Dramatik, die Details, die Furcht erregende Erkenntnis am Ende. Ich fand Huxleys Schöne neue Welt ganz und gar nicht abschreckend, dafür hat er sie viel zu lieb und vor allem harmlos beschrieben. Nun, letztendlich kann ich dieses Buch nicht weiter empfehlen. Seine guten Ansätze wiegen einfach nicht gegen den Rest des Buches auf.
Sex, Drogen und Leidenschaftslosigkeit ![]()
Wie sorgt man dafür, dass alle Menschen glücklich leben können? Ganz einfach: Man schafft Krankheit, Alter und sämtliche negativen Gefühle ab. Aldous Huxley schildert in Schöne neue Welt eine solche Utopie: Technischer Fortschritt hat jegliche Schmerzen besiegt und alle Probleme scheinbar gelöst. Die Menschen werden industriell produziert und schon im Embryonenalter auf ihre spätere Rolle in der Gesellschaft genormt, sodass sie diese perfekt ausfüllen können. Die Spanne zwischen Bedürfnis und Bedürfnisbefriedigung auf ein Minimum reduzieren das ist das oberste Ziel einer äußerlich perfekten Spezies. Ein Ziel allerdings, das sich als Horrorvision entpuppt. Als Huxley 1931 sein Hauptwerk schrieb, waren geklonte Menschen, manipulierte Embryonen oder Psychopharmaka noch ferne Zukunftsmusik. Umso frappierender und beklemmender ist die brennende Aktualität des Buchs. Eine Welt, in der das gedankenlose Vergnügen zur Maxime erhoben wird? Das kommt uns doch irgendwie bekannt vor. Dieser Roman ist nicht immer noch lesenswert. Sondern mehr denn je.
"Schöne" neue Welt ? ![]()
Mal ehrlich, können Sie sich so die Zukunft vorstellen?
Ich fand das Buch war sehr weit hergeholt und so eine Gesellschaft wird es meiner Meinung nach nie geben. Das Buch beschreibt eine Welt die in meinen Augen überhaupt nicht schön sodern eher zum davonlaufen ist. Ich hatte mir mehr erwartet und würde es auch keinen weiterempfehlen, da es zu dem nicht besonders gut geschrieben wurde.
1984 |
Aldous Huxley: Brave New World. Lektüreschlüssel |
Brave New World (Fremdsprachentexte) |
Fahrenheit 451 |
Farm der Tiere: Ein Märchen. |
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Der Fänger im Roggen EUR 7,95 |
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1984 EUR 8,00 |
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Schöne neue Welt, Fischer Taschenbücher, Bd.26, EUR 5,00 |
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Die Straße EUR 8,95 |
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Der Meister und Margarita EUR 10,00 |
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Der alte Mann und das Meer EUR 6,95 |
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Farm der Tiere: Ein Märchen. EUR 7,90 |
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Ulysses EUR 9,90 |
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Von Mäusen und Menschen EUR 4,80 |
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Der Fremde EUR 6,90 |

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