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Durchschnittliche Kundenbewertung: More Details: Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman @Amazon Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman @aStore |
Faszination und Verbeugung ![]()
Wie oft mag ich diesen außergewöhnlichen Roman, dieses Weltbuch, wohl gelesen haben? Ich weiß es nicht. Doch jedesmal war die Faszination wieder da - gespeist von der Geschichte, von der Komposition dieses umfangreichen Werkes, von der einfach unübertroffenen Sprache. Und bei jeder neuen Lektüre die gleiche Feststellung: Bei aller Bekanntheit dar Geschichte, der Personen, des Hintergrunds - ich lese gerade ein neues Buch. Und das kann man wirklich nur von wenigen Büchern behaupten.
Eine Erfahrung, jetzt wieder gemacht in der Vorbereitung auf den Breloer-Film. Aber auch bereits in der Vorahnung, das selbst die beste Verfilmung dem Buch nicht das Wasser reichen kann.
Das Buch ist oft genug beschrieben, rezensiert und kommentiert worden. Die Geschichte kennt wohl jeder, der etwas mit Literatur zu tun hat. Und so sollen diese paar Zeilen einfach nur - und zum wiederholten Mal - eine Verbeugung sein vor Thomas Mann und vor den "Buddenbrooks".
Unaufregend, anstrengend ![]()
MICHAEL: Das Problem an diesem Buch ist, dass sich der Autor in endlosen, unnötigen Beschreibungen verliert. Deswegen ist das Buch auch so dick.
Alles wird beschrieben, Einrichtunsgegenstände, das genau Aussehen eines jeden Charakters, Kleidung, unrelevante, uninteressante Anektoden über Gott und die Welt usw.
Genau das erzeugt eine Langatmigkeit und man schwelgt beim Lesen in seine Träume ab.
Ich stelle die Frage, wieso schreibt man Bücher?
Um aufzurütteln?
Um zu berühren?
Vielleicht zu unterhalten?
Leider empfinde ich das Buch als Qual und lese lieber Bücher, durch die man fließender kommt und auf mehr Text trifft, der seinen Sinn für den Fortlauf der Geschichte erfüllt.
Denn weniger ist oft mehr.
Ein Roman für Fantasielose! ![]()
Qualität:
Die 56. Auflage dieses Buches besticht durch ihren Mangel an Qualität des Papiers. Nicht nur, dass man die nächste Seite durch das Papier sieht, oder Unterstreichen von Textstellen dadurch unmöglich gemacht wird, dass man den Strich auch 2-3 Seiten weiter sehen kann, nein: Man kann sogar über ungeliebte Textstellen reiben und nach kurzer Zeit diese Passage von der Seite entfernen, so schlecht ist der Druck.
Inhalt:
Schachteln:
Die Verwendung von Nebensätzen bereichert ganz bestimmt viele Texte, dennoch sollte man einen Satz nicht immer wieder verschachteln. Manchmal muss man eine ganze Seite von vorne lesen, weil man vergessen hat, wie der Satz begonnen hat. Das ist extrem nervig.
Totbeschrieben:
Die Figuren werden so genau beschrieben, dass man sich kein eigenes Bild von ihnen machen kann und durch die ewig langen Beschreibungen verliert man viel Lesespaß, es sei denn, es interessiert einen, ob die Figur das Wort "furchtbar" eher wie "förchtbar" ausspricht.
Wiederholungen:
Selbst wenn dies einen Interessiert, verliert sogar dieser Interessent den Spaß am Buch, da solche Tatsachen nicht nur einmal oder zweimal, nein: jedesmal, wenn die Figur das Wort verwendet, erwähnt werden!
Auch werden ständig die Geschehnisse von vor 100 Seiten (oder mehreren Jahren in der Geschichte) wiederholt, weil sich die Personen entweder selbst bemittleiden, oder andere Figuren darüber lachen. Wenn dies mal vorkommt, ist das ja in Ordnung, aber bitte nicht vor jeder Aussage, die die Figur trifft (auch solche die nichts mit vergangenen Geschehnissen zu tun haben).
Stillstand:
Es kommt öfter auch vor, dass streckenweise nichts passiert. Kein Verfall, wie der Untertitel verspricht, nein besser wäre der Untertitel "Die Speisegewohnheiten einer Familie". Oft wird einfach eine Mahlzeit beschrieben, ohne, dass was passiert.
Dialekt:
Ja, er kann Erzählungen authentisch gestalten, oder, wie in diesem Fall: für viele Leser unverständlich machen!
Wertefreiheit:
Thomas Mann versteht es, einen Todesfall genausso wenig bewegend zu beschreiben, wie die Aussprache einzelner Wörter. Dieses Buch enthält wenig Erzählung, viel mehr Beschreibung (aber diese ist sehr umfassend!).
Schlechter Start:
Schon die ersten Seiten verwirren den Leser, da sehr viele Personen der Familie Buddenbrook sehr umfangreich beschrieben werden. Diese Informationsüberflutung würde ja schon reichen, um die Situation kompliziert zu machen, aber zudem werden noch sehr viele Nebensätze verwendet, welche teilweise in andere Sätze geworfen werden und erst nach mehrfachem lesen einen Sinn geben! Verständnisprobleme sind Vorprogrammiert!
Unter einem Haufen Dreck:
Es befinden sich viele gute Philosophische Ansätze in diesem Werk. Aber sie sind durch die übertrieben genauen Beschreibungen und die langweilige Handlung verdeckt. Das Motiv : TOD, das den Autor immer beschäftigt findet sich allerdings auch in anderen - kürzeren - Werken von ihm.
Sprachliche Schönheit:
Wer Nebensätze und Dialekt mag...
Lesemotivation:
Besteht für alle Leute, die Bücher nicht lesen, um sich darin einleben zu können. Für diese Leute ist kein Platz in der vollbeschriebenen Welt!
Spannung:
In jedem Teil gibt es eine kurze Passage, die spannend ist. Allerdings sind sie sehr selten.
Fazit:
Bei mir herrscht unverständnis, weshalb so eine Geschichte überhaupt noch gedruckt wird und weshalb sowas den Nobelpreis bekommt - Neben Hesse ist Thomas Mann ein Witz.
Lasst dieses Buch, nach Möglichkeit, dort, wo es jetzt ist.
Klassiker der Weltliteratur ![]()
Wer kennt Thomas Mann nicht .... ?
Dieser 1875 geborene Lübecker verließ 1933 Deutschland und lebte in der Schweiz am Zürichsee und dann in den USA, wo er 1938 eine Professur an der Uni Princeton annahm. Danach lebte er in Kaliformien und wieder in der Schweiz, wo er am 12. August 1955 starb.
Die Buddenbrooks - die verschlüsselte Geschichte seiner eigenen Familie und ihrer Stellung in Lübeck -
Vielfach verfilmt und im Theater aufgeführt ist dieses Buch immer wieder ein Genuß.
Erstausgabe des Buches im S. Fischer Verlag: Berlin 1901
Ich finde diese Taschenbuchausgabe sehr ansprechend gestaltet.
Gliederung und Einteilung:
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11 Teile
Thomas Mann selbst hat 1932 gesagt, dass er sich sicher ist, dass in Deutschland der Name Thomas Mann immer mit den Buddenbrooks in Verbindung gebracht wird.
kurze Inhaltszusammenfassung:
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Die in Lübeck beheimatete Kaufmannsfamilie Buddenbrook wird über 3 Generationen verfolgt, die Höhen und Tiefen dieser Dynastie wird bildhaft und ausschweifend in die Mangel genommen.
Der Urgroßvater Johann Buddenbrook ist die erste Gestalt zu Beginn der Handlung, damals 70 Jahre ...
Konsul Johann Buddenbrook ist der Sohn von Johann, er hat 4 Kinder, davon ist eines der Thomas. Christian, Thony und Clara sind die anderen.
Es gäbe noch viel mehr zu berichten, aber ich kann ja nicht den gesamten Roman und deren handelnde Personen hier aufführen.
Thomas Mann kritisiert in seinem Roman sowohl die Menschen ansich, die für viele Situationen, so auch den Verfall dieser Familie im Zusammenhang mit dem Unternehmen, verantwortlich sind, er kritisiert aber auch die Gesellschaft und das schafft er auf vorzügliche Art und Weise. Der Leser wird in die Handlung involviert, man kann sich sehr gut in die einzelnen Personen und jeweiligen Zeitabschnitte hineinversetzen und durchlebt die Höhen und Tiefen, wobei es immer mehr Tiefen gibt, ständig mit, man leidet, liebt und freut sich mit den im Roman aufgeführten Personen. Das Großbürgertum wird in seiner ganzen Pracht auch wie es dem Untergang geweiht ist, dargestetllt.
Aber auch mit Witz ist dieses so beeindruckende Werk gesprickt, sodass es wirklich eine Freude ist, dieses Buch zu lesen, es ist trotz der doch recht vielen Seiten nie langweilig und der Leser fühlt ständig Spannung und möchte wissen, wie es mit dieser Familie weitergeht.
Leben pur - so könnte man diesen Roman umschreiben - das Leben von drei Generationen, die miteinander verwoben sind - die Zeit vom Beginn des Romans1835 bis zum Ende 1877 wird dargestellt.
Glück und Unglück liegen im realen Leben so nah beeinander und auch hier im Leben der Familie Buddenbrook wird dies klar deutlich und zum Ausdruck gebracht, wie schnell man vom Sieger zum Verlierer werden kann. Wie viele Faktoren da mit reinspielen und wie es auch schon zu damaligen Zeiten Aufstieg und Untergang einer Familie und ihres Geschäftest - ihres Daseins gab, wie schnell das auch heute der Fall sein kann, wird dem Leser auch hier immer wieder deutlich. Daher finde ich - hat diese Geschichte, dieser Roman wohl schon immer Richtigkeit gehabt und ist auch gerade in heutigen Zeiten noch immer von hohem Stellenwert.
Thomas Manns Buddenbrooks werden wohl nie in Vergessenheit geraten und das ist gut so.
Ich habe das Buch bisher dreimal gelesen und immer wieder erkenne ich neue Details und Kleinigkeiten, die mir vorher nicht aufgefallen sind, wie Thomas Mann einzelne Geschehnisse verarbeitet, wie er Personen charakterisiert, sodass man sie direkt bildhaft vor Augen hat, wie er die Lübecker Dynastien in das Geschehen einbindet und die Zeit wieder aufleben lässt, in der sich die Handlung abspielt.
TOP LESEEMPFEHLUNG für diesen Klassiker der Weltliteratur !!!

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