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Aus der Amazon.de-Redaktion
Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, „bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen“. Nur hätten die meisten Menschen „einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen“. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. „Ihr wollt wissen“, fragt er, „wovon ich mich ablenken muss? (…) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden.“ Eine solche Überlebende, „eine Expertin im Zurückbleiben“ ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs für Totengräber lernt sie das Lesen und muss fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie „rettet“ auch welche -- vor den Flammen der Nazis. Und hin und wieder bekommt sie auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche legen, findet sie Schutz im Keller – und in ihren Büchern.
Der Tod, den der Autor uns hier präsentiert, muss man in der Tat nicht fürchten. Er ist weder böse noch kaltblütig. Und er hat eine Schwäche für Menschen, die lesen und die Bücher lieben. Ist das nicht beruhigend? Und er kann obendrein -- zumindest in der Fantasie Markus Zusaks -- wunderbar erzählen. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
Danke, Markus Zusak! ![]()
Die Bücherdiebin von Michael Zusack hat mir bewiesen, dass es immer noch überragende Bücher zu lesen gibt. Dieses Buch fesselt von der ersten Seite an und hält das - im Gegensatz zu vielen anderen Büchern - bis zum Ende. Am Schluss war ich den Tränen nahe. Das Buch hat einen einzigartigen Stil. Es wird aus der Sicht des Todes erzählt. Speziell bei diesem Buch ist das ein Geniestreich! Die Charaktere sind warmherzig beschrieben und leben Seite für Seite. Bei manchen Sätzen dieses begnadeten Autors stockte mir schier der Atem. Zum eigentlichen Inhalt will ich nichts schreiben, die Kurzbeschreibung von amazon sollte hier ausreichen um nicht zuviel zu verraten. Dieses Buch kommt bei mir auf die Liste der Bücher, die ich mit Sicherheit mehrmals lesen werde.
Danke, Markus Zusak für einen Lesegenuss wie ich ihn schon lange nicht mehr gehabt habe.
Für mich: das beste Buch seit Jahren. ![]()
Ich kann meine Gefühle diesem Buch gegenüber kaum beschreiben: Faszination trifft es noch am ehesten. Aber eine tiefe, intensive Faszination. Eine unglaublich schöne, bilderreiche, dennoch einfache Sprache, der man sich als Leser nicht entziehen kann und die einen Film vor dem inneren Auge entstehen lässt. Eine intensive Identifikation mit den Figuren, wie ich sie lange nicht erlebt habe, entsteht, ohne dass man das beeinflussen muss. Eine Zeitreise an der Hand des Todes, von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Lehrstück gegen den Krieg, gegen den Unsinn des Krieges - aber gleichzeitig für die Schönheit des Lebens, wie sie da ist, wo Menschen sind, und wir sie nur sehen müssen. Selbst im Krieg. Selbst im Angesicht des Todes. Unbedingt lesen!
Danke, Herr Zusak, für dieses unglaubliche Buch.
Ähnlichkeiten mit Terry Pratchett? ![]()
Als ich "Die Bücherdiebin" das erste Mal in den Händen hielt und las, dass der Tod (als Figur) in dem Roman eine Rolle spielt, dachte ich sofort an TOD aus den Scheibenweltromanen von Terry Pratchett.
Doch Markus Zusaks Buch gehört keineswegs in die Sparte der "Funny Fantasy", wie es bei Pratchett der Fall ist. Der Autor schreibt in einem sehr gefühlvollen und berührenden Stil über das Leben der kleinen Liesel Memminger zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Darüber, wie Liesel im Alter von neun Jahren ihren Bruder verliert, von ihrer Mutter getrennt wird und zu den Hubermanns (ihren Pflegeeltern) kommt. Wie sie ihre Kindheit erlebt, Freunde findet und wieder verliert und wie sie die Liebe zu Büchern entdeckt.
Insgesamt ist "Die Bücherdiebin" ein Roman, der sowohl für erwachsene als auch für jugendliche Leser geeignet ist. Aufgrund einiger Längen in der Handlung und dem teilweise gewollt wirkenden Stil kann ich dem Buch jedoch keine fünf Sterne geben.
einfach wundervoll!!!!!!! ![]()
Ein wunderschönes und sehr gefühlvolles buch!!!
mehr kann ich irgendwie dazu nicht sagen... es sollte JEDER selber mal gelesen haben!
nur eins kann ich kurz nach dem lesen sagen:
das ende schmerzt mir in der brust und doch ist es so gefühlvoll und voller liebe trotz all dem schmerz des todes...,dass mein herz sich freut. :o)
ein wunderbares buch!
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