Laufen & Jogging Search Laufen & Jogging Laufen & JoggingLäufer sind auch nur Menschen: Der Pulsmesser und andere Anekdoten
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Customer Reviews:ganz nett, nicht unbedigt für Anfänger 
Ich suchte zwar ein "gemütliches" Laufbuch, ganz ohne Trainingspläne usw., um mich mental über die Wintermonate zu retten, doch habe ich hier eindeutig daneben gegriffen.
Die Autorin beschreibt hier ihre Erlebnisse aus Marathon und Ultraläufen, was mich, die mächtig stolz ist auf ihre ersten 10 durchgelaufenen Kilometern, nicht unbedingt motiviert, zumal ihre fantastischen Laufzeiten "dezent" als Fußnote am Ende der Geschichte vermerkt sind - da hätte sie es gleich ganz weglassen können.
Weiters fand ich etliche der Anekdoten kaum lustig (ihr gelbes Kapperl, das ihrem Laufpartner nicht gefällt usw.), auch der Versuch, sich selbst ins Lächerliche zu ziehen, kostete mich nicht mal ein Lächeln (zB. ihr Unvermögen den Startknopf ihrer Pulsuhr zu bedienen "....nach einigen Kilometern stand noch immer OO da, obwohl ich die Klos lang hinter mir gelassen habe.....").
Außerdem nervte mich etwas, daß immer wieder, sehr subtil, ihr scheinbares Problem mit ihrer Weiblichkeit einfloß.
Ab der Hälfte hat mich das Buch nicht mehr interessiert und ich werde es gerne weiterschenken.
Kurzweilig und amüsant ... 
Manchmal ist es schon seltsam, wie Bücher zu Menschen kommen. Dieses Büchlein - damit meine ich die äußere Erscheinung - wäre ohne mein neuerdings wiederbelebtes Fitness-Programm nie zu mir gekommen. Auch für Sportler, die nicht laufen, bietet die Autorin amüsante Anekdoten, die einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Nicht-Sportler werden vermutlich kopfschüttelnd das Buch schnell wieder beiseite legen bei all den Höchstleistungen, die hier beschrieben sind.
Warum die Autorin so viel läuft begründet sie mit dem Hinweis darauf, dass sie zwei Beine hat und diese schließlich zum Laufen da seien. Dies entbehrt nicht einer gewissen Logik - aber muss es denn gleich so weit und so viel sein? :-)
V. Liebers beschreibt mit feinsinnigem Humor die verschiedensten Situationen in Marathon-, Ultra-Marathon- oder noch längeren Läufen, ohne dabei zu sehr auf die sportlichen Leistungen einzugehen - man erfährt nur am Rande davon. Im Mittelpunkt stehen immer alte und neue Bekannte, langjährige und neu hinzugekommene Begleiter und anderen bemerkenswerten Begleiterscheinungen ihres sportlichen Lebens. Die Pointen sind manchmal allerdings so subtil, dass sie sich einem Außenstehenden nicht unbedingt erschließen.
Besonders schmunzeln musste ich aber bei dem versteckten Hinweis auf Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis". Der Sinn des Lebens für einen Marathonläufer ist demzufolge nicht 42 sondern 42,195! Auch "Der Pulsmesser" ist eine humorvolle Darstellung der Unterschiede, wie Mann und Frau mit Technik umgehen. Ich persönlich würde es nämlich auch lieber vorziehen NICHT zu trainieren als ohne Pulsmesser - schließlich kann man seine Leistung ohne einen solchen weder überwachen noch dokumentieren. ;-)
Interessant ist die Technik der Autorin sich über schwierige oder langweilige Streckenabschnitte zu retten - um das herauszufinden sollte man das Buch aber selbst in die Hand nehmen. Dies lohnt sich in jedem Fall, denn sie gewährt dem Leser mit einem Augenzwinkern einen interessanten Einblick in die Welt der (Extrem-)Läufer.
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