Aus der Amazon.de-Redaktion
Der weltberühmte Jakobsweg, benannt nach dem Apostel Jakobus (des Älteren), zählt heute zu den beliebtesten Pilgerstrecken überhaupt. Der vorliegende Wanderführer aus dem DuMont-Buchverlag beschreibt in 40 Etappen (einschließlich Navarrischem und Aragonischem Weg) den kompletten Weg vom Kamm der Pyrenäen bis zum Zielort Santiago de Compostela.
Nach einer allgemeinen Einführung zur Geschichte des Weges und zur Wegstrecke erhält der Leser wichtige Hinweise zur Ausrüstung -- eines der wichtigsten Kapitel überhaupt. Anschließend beginnt die detaillierte Beschreibung des eigentlichen Weges, unterteilt in Etappen. Dazu gibt es neben einer übersichtlichen und informativen Karte eine Kurzpräsentation der Wanderstrecken mit Charakter, Markierung, Anspruch, Gehzeit, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten.
Abgestimmt auf den Text sind die detaillierten und aussagekräftigen Karten, die speziell für diese Wanderungen entwickelt wurden. Die Höhenprofile der jeweiligen Kapitel zeigen den Charakter der Tour auf einen Blick und geben Auskunft über Höhenunterschiede, Dauer der Wanderung, Einkehrmöglichkeiten und vieles mehr. Mit dem DuMont-Wanderführer im Gepäck können Sie sich getrost auf den Weg machen -- wir wünschen viel Durchhaltevermögen. --Katja Klenk
Höhenprofile sind Gold wert! ![]()
Ich hatte auf dem Jakobsweg zwei Reiseführer mit und unterwegs auch viele weitere gesehen und verglichen: Dieser DuMont war eindeutig der hilfreichste und wichtigste, da er der einzige war, den ich gefunden habe, der auch die Höhenprofile der Wegstrecke dargestellt hat.
Meiner Meinung nach benötigt es am spanischen Teil des Jakobswegs genau dreierlei Arten der Information: 1) wo ist die nächste Herberge und wie weit ist sie entfernung, 2) die Beschaffenheit der Wegstrecke und hier vor allem eventuelle Steigungen, und 3) eventuelle Besonderheiten auf dieser Strecke. Dieser DuMont konnte als einziges alle drei Informationsarten bieten.
Die Frage, ob man dann die vorgeschlagenen Etappenlängen beibehält, oder vielleicht bei einer der Orte oder Herbergen "am Weg" verweilt, oder aber auch eineinhalb oder zwei Etappen an einem Tag zurücklegt, bleibt sicher jedem selbst überlassen. Aber die Entscheidung, ob wir die nächste Herberge noch zu erreichen versuchen würden, oder ob uns die verbleibende Wegstrecke für diesen Tag schon zu anstrengend werden würde, haben wir immer und ausschießlich anhand der Informationen aus diesem Reiseführer getroffen.
Einziger Wermutstropfen: Mein Exemplar war zum Zeitpunkt der Reise bereits ein Jahr alt und die Herbergslisten daher nicht immer auf Letztstand. Die Kombination mit einem zweiten (ebenso handlichen!) Reiseführer mit Herbergslisten kann nicht schaden, aber normaler Weise trifft man immer andere Pilger am Weg, die hier auch gerne Auskunft geben, oder mit ihrer Herbergsliste vergleichen lassen.
Viel Spaß beim Planen und vor allem viel schöne Erlebnisse beim Gehen!
leider nur Durchschnitt ![]()
Ich hatte am Camino 2 Reiseführer dabei und unterwegs auch einige andere deutsche Reiseführer begutachtet. Über "durchschnittlich" kommt dieses Büchlein leider nicht hinaus, ich habe es in Spanien auch nur selten verwendet.
Zwar ist das Format ideal - passt z.B. in die Seitentasche der Hose - und auch die abgedruckten Karten sind präzise und zuverlässig. Dennoch ist eine Einteilung in 40 Etappen unbrauchbar. Unterwegs entscheidet man in der Regel spontan, wo man übernachtet oder wie weit man geht. Und die Orte, die bei Höllhubers Einteilung nur "am Weg" liegen, werden leider nur vernachlässigt.
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