Kishon, Ephraim Search Kishon, Ephraim Kishon, EphraimEin Apfel ist an allem schuld. Gebrauchsanweisung für die Zehn Gebote
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Customer Reviews:Zugreifen! 
Zwei Kishon-Bücher zum Preis von einem, da muss man einfach zugreifen.
Vor allem, da das eine Werk "Mein Kamm" ist, eine extrem bissige Satire auf Aufstieg und Fall des Nationalsozialismus: Rudolf Flinta wird von seinem glatzköpfigen Chef entlassen, und in ihm und seinem Freund Pepi keimt nun Hass auf, der schließlich zur Gründung einer Partei, zur Machtübernahme, zum Kriegseintritt an der Seite einer größeren Macht (die wohl Deutschland symbolisieren soll), zur Endlösung der Glatzenfrage und schließlich zur Niederlage führt...
Die zehn Gebote - und ein bisschen Misantrophie 
Kishons Buch besteht hauptsächlich aus dem "Geständnis des Apfelwurms" einer Art Einführung, sowie Zehn Kapitel, in denen er mehrere Geschichten, Sketche und Kommentare zu den Zehn Geboten schreibt. Einziger Nachteil: man weiß nicht immer, wo Kishon sich nur mit feinem Witz und Sarkasmus über Missstände in Israel lustig macht und wo man tatsächlich etwas über Israel erfährt. Keine Angst: Das ganze ist weder eine Bibelnacherzählung, noch hält der Autor "nur" mit netten Geschichten aufgelockerte Predigten, sondern er vergleicht zum Beispiel das Erste Gebot (Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.) mit der Karriere von Marylin Monroe. Ein bisschen Misantrophie ist, wie in der Überschrift erwähnt auch dabei: "Auf alle Fälle kann man die Erklärung des Herrn, den Menschen nach seinem Bilde geschaffen zu haben, eigentlich nur als scharfe Selbstkritik deuten."
Zum Scheckiglachen 
Das ist so ziemlich die beste Interpretation der Zehn Gebote die ich je gelesen habe. Wenn der Autor jedes der Gebote mit einem meist bürokratischem Zusammenstoß mit dem Staat Israel, oder einer Geschichte aus seiner Familie vergleicht, kann man nicht mehr an sich halten. Selten so gelacht.
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