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Released: 2008-03-07 Durchschnittliche Kundenbewertung: More Details: Edgar Allan Poe. Hörspiel: Edgar Allan Poe: Landors Landhaus: Flg. 27 Edgar Allan Poe. Hörspiel: Edgar Allan Poe: Landors Landhaus: Flg. 27 @Amazon Edgar Allan Poe. Hörspiel: Edgar Allan Poe: Landors Landhaus: Flg. 27 @aStore |
Product Description
spv Landor's Landhaus - Folge 27, VÃ-Datum: 07.03.08
Herrlich-schaurige Atmosphäre ![]()
Man weiß ja ganz genau, worauf es hinauslaufen wird, wenn Poe und Leonie sich anschicken, ein kleines Landhaus, Landors Landhaus, in den nördlichen Wäldern von New York zu beziehen. Doch gehört es zum effektvollen Konzept der Serie, die Art und Weise des Geschehens atmosphärisch umzusetzen, die Wie-Spannung zu schüren. Dank der hervorragenden Sprecherleistung, der authentischen Umweltgeräusche, der herrlich gespenstischen Hintergrundmusik gelingt es denn auch einmal mehr, Beklemmung und Schauder in einer Art Kammerspiel mit begrenztem Personal zu inszenieren. Unheimliches ist so auf dieser CD omnipräsent - vielleicht ein wenig subtiler als bei "lauteren" Folgen der Reihe. Ein gelungene Hörspieladaption, die nicht nur durch die Freiheit der Interpretation glänzt, sondern auch durch einen fulminanten Schlussakt - Christopher Lees Eleonore (!) - begeistert.
Knapp eine Stunde lang wird der Hörer in gewohnter Qualität spannend unterhalten ![]()
Edgar Allan Poe und Leonie Goron möchten nach ihrer Rückkehr nach Amerika schnellstmöglich heiraten. Zu diesem Zweck mieten sie das Landhaus des wunderlichen alten Mr. Landor. Bald schon offenbart das Landhaus ein düsteres Geheimnis und Landor gesteht, dass auf dem Haus ein alter Fluch lastet. Doch auch Leonie Goron hat einiges vor ihrem Geliebten Poe verheimlicht und abermals verzweifelt der gepeinigte Mann beinahe an der erdrückenden Last der Wahrheit ...
Nach dem ruhigen Beginn der 7.Staffel in Folge 26 geht es in diesem Hörspiel ebenso ruhig weiter, allerdings um einiges mysteriöser. Was sich in „Die Flaschenpost“ bereits andeutete wird in „Landors Landhaus“ zur Gewissheit, nämlich dass dieser Zyklus sich eingehend mit der Vergangenheit und dem Mysterium um Leonie Goron beschäftigt, die in der vorliegenden Folge schon sehr deutlich durchscheinen lässt, dass sie ihren Gefährten Poe bereits einige Male belogen hat. Aus welcher Absicht heraus ist sowohl für den Hörer, als auch für Poe ungewiss. Dieser Umstand ist einer der herausragenden Faktoren dafür, dass die Serie so erfolgreich ist und die Spannung erhalten bleibt; sich im Gegenteil sogar von Folge zu Folge steigert. Der Hörer ist im Wesentlichen auf dem gleichen Wissenstand wie der Protagonist und muss wie Poe Stück für Stück des Puzzles zusammentragen und am Ende vielleicht ansatzweise zu ahnen, was auf ihn zukommt. Viel mit den Kurzgeschichten Poes hat auch dieses Hörspiel nicht gemein, was der Qualität der Produktion und der Handlung aber keinen Abbruch macht. Neben den Hauptdarstellern brilliert in dieser Folge Peter Schiff als Landor, der bereits in unzähligen Hörspiel- und Filmproduktionen mitwirkte, unter Anderem als Stimme des Computers HAL in „2001: Odyssee im Weltraum“.
Musik und Effekte bewegen sich auf sehr hohem Niveau, wobei Letztere eher sparsam eingesetzt wurden, was allerdings an der ruhigen Handlung liegt. Ein besonderer Genuss ist auch bei dieser Episode der grandiose Bonus-Track mit dem Lied „Elenore“, gesungen von Schauspiel-Legende Christopher Lee.

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