Hörspiele (8-12 Jahre) Search Hörspiele (8-12 Jahre) Hörspiele (8-12 Jahre)Anne in Avonlea: Anne auf Green Gables - Anne in Avonlea / Folge 06: Ein rabenschwarzer Tag und seine Folgen: Flg. 6
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Customer Reviews:Anne in Avonlea - 6. Ein rabenschwarzer Tag 
Erster Eindruck: Anne auch mal von einer anderen Seite
Der Verein zur Verschönerung von Avonlea steht endlich vor seinem Ziel, das Gemeindehaus renovieren zu können. Doch als die neue Farbe aufgetragen ist, sind die Bewohner der kleinen Stadt geschockt: Statt eines gedeckten Grüns strahlt das Gebäude in einem satten blau. Ist das das Ende des Vereins? Auch auf Green Gables läuft nicht alles perfekt: Eines Tages ist die kleine Dora verschwunden. Ist sie wirklich in den Brunnen gefallen? Kaum hat sich diese Aufregung gelegt, kommt ein rabenschwarzer Tag auf Anne zu. Nicht nur dass sie furchtbare Zahnschmerzen hat und zu spät zur Schule kommt, Anthony Pye reizt sie auch noch derart, dass sie zum Rohrstock greift
Mit Ein rabenschwarzer Tag ist wohl die ernsthafteste Folge aus der Jugendserie Anne von Titania Medien produziert worden. Insbesondere die Szene in der Schule, in der Anne zum ersten mal Gebrach von Schlägen in der Schule macht, ist ungewöhnlich für die Serie. Ob die darauf folgende Bekehrung von Anthony Pye pädagogisch wertvoll ist mögen andere beurteilen, die Heftigkeit der Szene wird mir jedenfalls als eine der stärksten und intensivsten der Serie in Erinnerung bleiben. Ansonsten geht es im eher harmonisch-witzigen Stil der Serie weiter. Es gibt eine wunderschöne Liebesgeschichte zu hören, die wie sollte es anders sein Anne völlig in ihren Bann zieht. Aber auch der Zuhörer sollte seine Freude daran haben. Ansonsten ist ein schön, wie Anne langsam zur Frau heranreift und oft unglaublich weise Sachen sagt. Natürlich wird ein hart gesottener Science-Fiction- oder Fantasy-Hörer immer noch nichts mit der Serie anfangen können, aber jeder der auch nur einen Funken Romantik in sich hat dürfte sich von dem Hörspiel gefesselt fühlen.
An dieser Stelle sei zuerst einmal die tolle Arbeit von Erzähler Lutz Mackensy gelobt! Mit seiner ruhigen, besonnenen Art führt er auf charmante Weise durch die Geschehnisse und weiß seine Stimme immer genau richtig einzusetzen. Mir gefällt auch Heinz Ostermann als grimmiger, aber gutmütiger Mr. Harrison sehr gut, der die Rolle wunderbar spielt und mit Marie Bierstedt offensichtlich gerne zusammenarbeitet. Auch Regina Lemnitz hat mich mit ihrer leicht kratzigen Stimme, die aus vielen Rollen bekannt ist, als neugierige Rachel Lynde begeistert. Weitere Rollen werden unter anderem von Simon Jäger, Friedel Morgenstern und Konstantin Seidenstücker bekleidet.
In der besagten Szene in der Schule zeigt sich wieder einmal, wie eng die Musik an der Geschichte gehalten ist. Mal fröhlich und heiter, mal tragisch, mal romantisch klingen die einzelnen Sequenzen, die sich toll in das Gesamtbild einfügen und zusammen mit den hervorragenden Geräuschen eine wunderbaren Untermalung der Handlung bilden.
Auf dem Cover sehen wir den Titel gebenden rabenschwarzen Tag, in dem Anne sich durch dichten Schnee zur Schule kämpfen muss. Die detailverliebte Arbeit ist des Hörspiels absolut würdig und im Booklet ist noch ein kleiner Text zur Serie zu finden.
Fazit: Seit der ersten Folge weiß die Serie mich zu begeistern, und mit dieser wunderbaren Folge ist dies wieder gelungen. Ich freue mich auf mehr!
Treffende Hommage an die Bücher 
Trotz aller Aufregung, mit der Anne zu kämpfen hat, merkt man mit Voranschreiten der Hörspielserie, dass die Titelheldin langsam erwachsener wird. Zwar verliert Anne nicht ihre brodelnde Phantasie, in den zurückliegenden Jahren hat sie jedoch gelernt, ihr Temperament etwas zu zügeln - meistens jedenfalls. Auch die Romantik bekommt für Anne einen größeren Stellenwert. Dabei scheint sie selbst - zumindest noch - keine aufkeimenden zarten Gefühle für einen der Männer in ihrer Umgebung zu fühlen. Vielmehr träumt sie sich aus sicherer Entfernung in die tragische Liebesgeschichte einer längst verstorbenen Bewohnerin Avonleas hinein und zieht ihre Busenfreundin Diana damit auf, dass diese offenbar eine Schwäche für einen alten Mitschüler entwickelt hat.
Die Sprecher der Reihe sind auch diesmal wieder so gut aufgelegt wie immer. Selbst Albert Werner und Marie Hinze, die die Zwillinge Davy und Dora verkörpern, fügen sich gut ins Ensemble ein. Natürlich sind sie weit davon entfernt, ihrer älteren Kollegen an die Wand zu sprechen, für solch junge Sprecher machen sie ihre Sache jedoch wahrlich gut. Wenn das Backcover deshalb damit wirbt, dass es sich bei ihrer Anne-Reihe um eine "anspruchsvolle Hörspiel-Serie für die ganze Familie" handelt, dann ist das wahrlich nicht übertrieben.
Zum Quereinstieg eignet sich die Folge freilich nicht. Dafür gibt es zu viele Verweise auf frühere Ereignisse.
"Ein rabenschwarzer Tag und seine Folgen" versprüht ebenso viel Charme wie seine Vorgänger und es ist besonders erfreulich, dass sich das Label Titania Medien nicht nur inhaltlich, sondern auch von der äußeren Gestaltung her von seiner allerbesten Seite zeigt. Stellvertretend genannt sei hier die wunderschöne Illustration, die das Titelbild des Hörspiels verziert und die den Flair der ganzen Episode dermaßen treffend einfängt, dass der potentielle Käufer auf einen Blick erkennt, was ihn erwartet.
Die "Anne"-Romane von Lucy Maud Montgomery sind Kult. Es wäre nicht verwunderlich, wenn die Hörspielreihe, die eine so treffende Hommage an die Bücher ist, das auch bald wäre.
Wieder präsentiert Titania Medien familientaugliche Hörspielunterhaltung für Groß und Klein 
Anne geht in ihrer Tätigkeit als Lehrerin an der Dorfschule von Avonlea richtig auf und ist allseits beliebt. Doch dann spielt ihr Anthony Pye einen wirklich üblen Scherz und Anne verliert erstmals die Beherrschung. Ein wirklich rabenschwarzer Tag für die jungen Lehrerin mit der blühenden Fantasie. Zu Hause sorgt schließlich Davy Keith für allerlei Aufregung, doch glücklicherweise hat Anne in Gilbert Blythe einen aufmerksamen und hilfsbereiten Freund gefunden, der sich bereitwillig ihre Sorgen anhört.
Annes Lebensgeschichte nimmt ihren Lauf und der Hörer ist hautnah dabei, wenn die junge Frau heranreift und an ihren Aufgaben wächst. Die Arbeit mit den Kindern von Avonlea fordert Anne alles ab, und manchmal ist es schon schwer erträglich wie gutmütig sie die übelsten Streiche von Davy Keith toleriert. Bisweilen ist die Idylle von Avonlea enorm kitschig, doch der Charakter von Anne, liebenswert dargestellt von Marie Bierstedt, ist so sympathisch und naiv, dass man ihren Erlebnissen gerne lauscht. Zumal sie in dieser Folge wirklich menschlich reagiert und ihre hochgesetzten Prinzipien angesichts der gemeinen Streiche Anthony Pyes kurzfristig über Bord werfen muss. Und ganz langsam scheint sich für Anne auch in Herzensangelegenheiten so einiges zu tun. Besonders gelungen ist den Machern der Hörspiele die Atmosphäre des kleinen Örtchens vor gut Einhundert Jahren. Die Auswahl der Sprecher ist wieder einmal großartig ausgefallen, insbesondere die Sprecher der Kinder machen eine erstklassigen Job. Hier seien vor allem Aljosha Fritzsche, Maximilian Artajo und Albert Werner genannt, denen man ihre Rollen ohne weiteres abnimmt. Da wurde nichts einfach abgelesen, sondern mit Inbrunst gespielt. Die Texte werden untermalt und begleitet von einer atmosphärischen Geräuschkulisse und einem stimmigen Soundtrack, so dass auch diese Folge der Familienserie ANNE als voller Erfolg gewertet werden kann.
Die zweite Staffel Anne ist nun endlich da 
Und weiter geht es, mit der inzwischen etwas erwachsenen gewordenen Anne.
Weitere interessante, lustige und beeintruckende Charaktere sind neu hinzugekommen und auch die alten sind wieder mit von der Partie.
Der Charme aus der ersten Staffel wird hier nahtlos fortgesetzt. Und wieder ist von allem etwas dabei. Man freut sich mit Anne, man lacht mit ihr und man leidet mit Anne. Die Sprecher sind in Hochform und wirken sehr überzeugend. Die Geräusche sind wieder sehr leidenschaftlich eingestzt worden und die wunderbare Musik unterstützt die anrührende Geschichten. Titania Medien ist da etwas ganz grossartiges gelungen.
Wer die erste Staffel Anne auf Green Gables gemocht hat, wird auch von der zweiten Staffel Anne in Avonlea begeistert sein.
Und im nächsten Frühjahr 09 geht es mit 4 weiteren CDs mit Anne in Kingsport weiter.
Freu mich schon sehr
Wie im Märchenland 
Eine gelungene Adaption des Buches "Anne in Avonlea" von Lucy Maud Montgomery. Der Vierteiler überzeugt genauso wie die erste, bereits als Titania-Hörspiel erschienene Staffel "Anne auf Green Gables". Ich kannte bisher nur die Fernsehserie von Sullivan Entertainment (jene Produktionsfirma, die neben der Real-Verfilmung auch die Anne-Zeichentrickserie herausbrachte). Die im Fernsehen von Megan Follows dargestellte Anne verschmäht Gilbert Blythe bis ganz zum Schluss der Serie - um in letzter Minute, und nach Gilberts übedrstandenen schweren Krankheit - ihr Herz an ihn zu verlieren. In der Hörspielserie, die Marc Gruppe nach der englischen Original-Romanvorlage verfasst hat, hegt Anne bereits in "Anne in Avonlea" keinen Groll mehr gegen Gilbert. Das ist interessant, denn hier wird schließlich die WAHRE Anne-Saga erzählt. Atmosphärische Hörspiele sind das Markenzeichen des Labels Titania, und seinem guten Ruf unter Hörspielfreunden wird das Label auch mit der Anne-Serie gerecht. Wer die Bastei-Wunderland-Schallplatten von 1968/1969 kennt und liebt, der wird sich in den Sound der Anne-Serie sofot verlieben und hineinkuscheln. Aber natürlich auch alle anderen Anne-Fans. Wrum ich diesen Vergleich ziehe? Weil Titania es hinbekommt, dass alle Hörspiele märchenhaft schön klingen: Die sorgsam ausgewählten Stimmen, die meist liebliche Musik und die perfekten, unaufdringlichen Geräusche (hierzu siehe das Interview mit Titania in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift HÖRBÜCHER). Anne ist eine Kinder- und Jugendserie, doch als Erwachsener kann man die Geschichten ebenfalls gut hören. Allein schon wegen der rauchigen Stimme von Hörspiel-Legende Dagmar von Kurmin, die Marilla Cuthberth, Annes Ziehmutter, spricht. Frau von Kurmin verschönt zahlreiche Titania-Hörspiele mit ihrer einprägsamen Stimme, was ich anfangs für zuviel hielt. Inzwischen bin ich in die Stimme von Dagmar von Kurmin geradezu verliebt! Von Kurmin hat übrigens früher - also vor Heikedine Körting - Hörspiele für EUROPA produziert. Ihren ersten Einsatz bei Titania hatte sie in "Das indische Tuch" von Edgar Wallace. Doch nun zurück zu Anne: Schon wegen der hübschen Cover lohnt sich der Kauf dieser Hörspielserie. Jede Folge läuft weit über 60 Minuten. Auch die weiteren Anne-Romane werden noch im Hörspielformat erscheinen.
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