Deutschland Search Deutschland DeutschlandEmil und die Detektive
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Customer Reviews:Ein Klassiker mit Bedenken 
Kästners Kinderbücher hatten in meiner Kindheit einen festen Platz in meinem Bücherregal und in meinem Herzen. Ich las sie alle und war begeistert. Er schreibt warmherzig, humor- und liebevoll, spannend, mit einer Prise Wehmut.
"Emil" ist natürlich ein Klassiker: Ein aufgeweckter Provinz-Junge fährt erstmals allein nach Berlin und wird im Zug vom dubiosen Herrn Grundeis mit dem steifen Zylinder beklaut. Diese 140 Mark sind für Emil ein Vermögen; er weiß, wie knapp seine alleinerziehende Mama rechnen muß... Durchaus in seiner Ehre gekränkt (immerhin hat Emil gerade einen verantwortungsvollen Auftrag vermasselt), nimmt er die Verfolgung des Diebes in der fremden Stadt auf. Er trifft auf muntere Jungs wie Gustav mit der Hupe, die ihn begeistert unterstützen.
Der Leser erlebt ein eindrucksvoll-spannendes Aufblühen von Kindersolidarität. Souverän und quasi aus dem Handgelenk bauen die Knaben eine bemerkenswerte Detektiv-Gemeinschaft auf, die in der friedlichen Jagd des Diebes mit ca. 100 Kindern durch die Straßen Berlins ihren Höhepunkt feiert. Auch logistische Aufgaben wie die Organisation einer Telefonzentrale, Nachtwachen, Catering und Detektivkasse meistern die Kids erfrischend unverkrampft und clever.
Sternabziehend muß ich als Erwachsene für mich inzwischen aber die in nahezu jedem Kästner-Buch zu findenen "idealen" Mutter-Sohn-Beziehungen berücksichtigen. Beim "Doppelten Lottchen" ist es ausnahmsweise auch mal eine Mutter-Tochter-Symbiose, aber das Muster bleibt: Das Kind fühlt sich absolut verantwortlich für seine alleinerziehende, schwer arbeitende Mutter und tut aber auch alles in ihrem Sinne. Nebenbei schafft es aber auch noch den Spagat, trotzdem ein normal-liebenswertes Kind mit vielen Freunden zu sein. Wer Kästners Autobiographie "Als ich ein kleiner Junge war" gelesen hat, ahnt auch, woher er diese Mutterbedienenden Tendenzen seiner Haupthelden Emil, Lotte, Anton und Martin Taler nimmt. Im Zweifelsfalle ist der mutterfixierte, liebende Sohn auch mal erwachsen ("Drei Männer im Schnee", "Der kleine Mann"). Das Kind übernimmt bei Kästner sehr oft Partner-Pflichten, und das erscheint normal und bewundernswert. Es gibt auch sympathische andere Kindergestalten, die weniger Mutter-fixiert, mehr ich-bezogen und spontaner sind, wie hier Gustav, Cousine Ponny Hütchen oder in anderen Büchern Luise, Pünktchen, Sebastian ("Fliegendes Klassenzimmer") oder Konrad ("Der 35. Mai"). Aber "gefühlt" fehlt denen was. Und das empfinde icb als nicht ungefährlich. Die Botschaft setzt sich fest, daß es die Aufgabe des Kindes ist, die Mutter möglichst zu entlasten, ihr keinen Kummer zu machen. Und Emils Mutter hat auch bei aller Aufregung tatsächlich noch den Kopf dafür frei, beim Anblick ihres Sohnes in der Zeitung die Anzug-zerknitternde Sitzhaltung kritisch zu bemängeln. (Was sollen denn die Leute denken!) Und Emil hat auch immer ein latent schlechtes Gewissen.
Aus eigener Erfahrung kenne ich die daraus resultierende Überforderung, die Kästner-liebenden Kindern, deren Mütter auch Kästner lieben, erwachsen kann. Hier entsteht ein sehr subtiler Mißbrauch von Kindern, denen die Partnerlosigkeit der Mutter (für die sie nichts können) zur Verpflichtung wird. Kästner hat sich wohl nie aus dieser Verstrickung lösen können, und seine Bücher dokumentieren dies. Er hatte zwar einen Vater, aber der Mutter-Partner war wohl immer eher der kleine Erich. Und dieses Schicksal ereilte dann in seinen Werken seine Haupthelden Emil, Anton und Lotte. Und Kästner verteidigt diese Situation sogar in seinem Buch, indem er Emil und Anton vergleicht, Ähnlichkeiten unterstreicht und resümiert, "Emile und Antone könne es nicht genug geben." In der Trier-Illustration reichen sich der Berliner Armen-Junge Anton und der korrekt gekämmte und beanzugte Kleinstadt-Junge Emil die Hand. Nun ja.
Schade in den Rezensionen der hier schreibenden Schüler empfinde ich allerdings die Zeit-Kritiken. Phantasie- und Mittelaltergeschichten sind zwar irgendwie der Hit, aber Kinderbücher mit ein paar Jahrzehnten Vergangenheit gelten sprachlich und inhaltlich als überfordernd. Da werden Begriffe wie "Schupo" oder "Stulle" gerügt... Tscha, so war das eben zu der Zeit! Ist das die unheilvolle Auswirkung des Aktualitätszwanges, dem heute soviele Filmemacher unterliegen? Alles, aber auch alles muß ins Hier und Heute geholt werden, weil die aktuellen Konsumenten sonst nachdenken müßten? Auch Kästner-Klassiker wurden ja hemmungslos aktualisiert, obwohl manche Abläufe - wie von ihm beschrieben - einfach in die 30iger gehören, oder auch in die 50iger, aber doch bitte nicht in die Heute-Zeit! Heute würde Emils Mama Online-Banking nutzen, und Emil und seine Knaben hätten ein Handy. Und prompt würde die Geschichte so nicht mehr funktionieren.
Kindern, die ihre Latein-Kenntnisse heutzutage aus "Harry Potter" beziehen und die "Rote Zora" klasse finden, kommen auch mit Stullen und Schupos klar. Und mit Pferde-Straßenbahnen und dem Berlin zu Zilles Zeiten. Man muß es ihnen nur erklären, daß es mal eine Zeit ohne Handies und Internet gab.
E und D 
Wir, die Klasse 5f haben das Buch "Emil und die Detektive" gelesen:
Ich fand das Buch super, weil es spannend war als Emil aufwachte und er merkte, dass ihm sein Geld gestohlen wurde.
Aufregend fand ich z.B. auch, als Herr Kießling in die Bank lief und die ganzen Kinder ihm nach gingen.
Lustig war, als Emils Mutter den ganzen Zug anschieben wollte, weil es ihr zu langsam ging.
Eine Sache fand ich aber nicht so gut:
Das 4 Kapitel fand ich etwas zu unrealistisch, weil dort in Emils Traum Pferde mit Rollschuhen Leitern hinauf fahren konnten und mit Regenschirmen von einem 200 stöckigen Wolkenkratzer, der am Himmel festgebunden war, hinunter springen konnten.
Im Ganzen empfehle ich euch dieses Buch zu lesen.
Von Luca Gerhard
Das 5-Sterne Buch 
Mir hat das Buch "Emil und die Detektive" von Erich Kästner sehr gut gefallen. Im Deutschunterricht hat es meine Klasse 5f gelesen. Es handelt sich um einen Jungen, namens Emil Tischbein, der allein nach Berlin zu seiner Oma fahren durfte. Auf der Zugfahrt wurden ihm 140 Mark gestohlen, die ihm seine Mutter mitgegeben hatte. Das Geld war für die Großmutter gedacht. Natürlich machte sich Emil sofort auf die Suche nach dem Dieb. Auf seiner Verfolgungsjagd lernte Emil einen Jungen mit einer Hupe kennen, namens Gustav. Gustav, Emil und seine Bande machten sich nun gemeinsam auf die Suche. Ob die Jungen es tatsächlich schaffen, den Dieb zu fassen, werdet ihr im Buch "Emil und die Detektive" erfahren.
Ein spannendes und witziges Buch 
Wir haben das Buch Emil und die Detektive von Erich Kästner im Deutschunterricht in der 5.Klasse gelesen. Ich fand das Buch gut, witzig und spannend. Besonders lustig fand ich es, dass der Dieb 3 Namen hat: Grundeis-Müller-Kießling. Das vierte Kapitel(Emils Traum)fand ich langweilig.
Am Anfang hatte Emil Pech, als sein Geld im Zug geklaut wurde, weil er geschlafen hatte. Aber Emil konnte dem Dieb folgen. Zum Glück hat er dann Gustav mit der Hupe getroffen. Mit Gustav und seiner Bande konnte er es schaffen, den Dieb zu verfolgen und festzuhalten. Die Verfolgungsjagd zur Bank war spannend. Aus der Bande hat mir vor allem Pony Hütchen mit ihrem alten Rad gefallen.
Besonders schön war der Schluss, als Emil 1000 Mark Belohnung bekommen hat, für die er seiner Mutter einen elektrischen Trockenapparat und einen Wintermantel mit Pelz gekauft hat.
Ich empfehle das Buch ab Klasse 3.
Ein spannendes Buch 
Mir hat das Buch "Emil und die Detektive" von Erich Kästner gut gefallen. Man konnte es gut lesen und es war leicht verständlich. Ich fande es mutig, dass Emil alleine mit dem Zug nach Berlin fuhr um seiner Großmutter Geld zu bringen. Aber im Zug wurde ihm das Geld gestohlen. Der Verdacht fiel sofort auf Herrn Grundeis, den er im Zug kennen gelernt hatte. Spannend wurde es, als Emil Herrn Grundeis verfolgte. Es war toll, dass er bei der Verfolgung Gustav mit der Hupe kennen lernte, der sofort seine Freunde alamierte und diese kamen zur Hilfe. Emil und die Detektive schmiedeten einen Plan, wie sie den Dieb fassen könnten. Ich fande es schön, dass so viele Berliner Kinder Emil geholfen haben den Dieb zu stellen. Sie verfolgten ihn, bis er in eine Bankfiliale flüchtete, um dort die Geldscheine umzutauschen. Aufregend wurde es, als Emil bewies, dass es sein Geld war. Zum Schluss stellte sich heraus, dass Herr Grundeis ein gesuchter Verbrecher war. Das Beste war, dass Emil eine Prämie von 1000 DM bekam.
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