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Aus der Amazon.de-Redaktion
Lyras Leben gibt schon genug Stoff für einen Roman her, bevor Sie ihren Onkel Lord Asriel bei einem Vortrag vor Kollegen seiner Fakultät am Jordan College belauscht. Das College ist berühmt für seine führende Stellung auf dem Gebiet der experimentellen Theologie und unterstützt Lord Asriels Forschung über die ketzerische Möglichkeit der Existenz von Welten, die so ganz anders sind als die Welt Lyras. In diesen Welten wird jeder schon mit einem Tier als vertrautem Gefährten geboren, Magie ohnegleichen ist am Werk, die Tartaren drohen Moskau zu stürmen und der Papst ist ein puritanischer Protestant.
Philip Pullmans lebendige und prägnante Geschichte spielt in einem England, das uns gleichermaßen bekannt und fremd vorkommt, und ist ein Muß für Fantasy-Liebhaber jeden Alters. Sie werden es später sicher auch gerne erneut zum Schmökern hervorholen. Von den subtilen Hinweisen auf den 1898er Tokajer über die seltsamen sprachlichen Verdrehungen bis hin zu Fabeltieren wie dem Panserbjorne -- die Welten werden hervorragend geschildert. Die entschlossene, kluge Lyra erinnert stark an die Dido Twite von Joan Aiken. Der Kompass selbst ist ein wirklich liebenswerter Bestandteil der Geschichte. Leser, die erst jetzt auf Der Goldene Kompaß gestoßen sind, haben Glück -- die Fortsetzung wird bald erscheinen.
Inzwischen hat sich der Münchner Schauspieler Rufus Beck den Ruf eingehandelt, die „Stimme von Harry Potter“ zu sein. Das hat einen guten Grund -- und ist auch wieder falsch. Denn in den magischen Hörbüchern zum Zauberlehrling von Joanne K. Rowling war Beck nicht nur Potter, sondern auch Lord Voldemord, Hermine, die Todesser, Narzissa Malfoy, Tom Riddle, der Premierminister und Severus Snape.
Mit tausend Zungen, so schien es, vermochte Beck zu reden, und in seinen inzwischen fast schon unzähligen anderen Einspielungen von Lemony Snickets Das erstaunliches Ende über Joachim Masanneks Die wilden Fußballkerle bis hin zu René Goscinnys Der kleine Nick schien sein Repertoire an Stimmen nahezu unerschöpflich. Jetzt hat sich Beck mit Der Goldene Kompass einen mit Nicole Kidman in einer der Hauptrollen 2007 erfolgreich verfilmten Stoff vorgenommen, und alles scheint zu sein wie gehabt: Beck liest die phantastische Geschichte um das zwölfjährige, von ihrem Dæmon Pantalaimon begleitete Mädchen Lyra Belacqua, das sich in der Arktis auf die Suche nach dem Weltgrenzen überwindenden „Staub“ und ihren entführten Freund Roger Parslow macht, so brillant, dass einem beim Hören fast schon Hören und Sehen vergeht.
Und doch wird der, der Beck schon länger folgt, Bekanntes entdecken. Irgendwie klingt die Naivität der entführten Kinder wie die Erzählstimme des „kleinen Nick“. Und auch das Böse, das hier das Geheimnisvolle ist (weshalb die „Stimmen“ von Lyras vermeintlichem Onkel Asriel und der zwielichtigen Mrs. Coulter bei Beck hin und wieder dasselbe Timbre haben), glaubt man von den Einspielungen Rowlings oder Snickets zu kennen. Becks Stimmenrepertoire scheint inzwischen doch an seine Grenzen zu stoßen.
Egal: Wer über derlei Banalitäten hinwegzusehen vermag, wird den Goldenen Kompass rundherum genießen können. Da kann man sich auf die Lesungen von Pullmans Fortsetzungen Das magische Messer
und Das Bernstein-Teleskop schon freuen.-- Thomas Köster
11 CD, 848 Minuten
In einer anderen Welt ![]()
Wenn ich nocheinmal Kind sein könnte, mochte ich in keiner anderen Traumwelt leben als in der, der jungen Lyra und ihren Freunden.
Zauberhaft umschriebene, bunte Welten die unserer Welt so sehr gleicht und doch so anders ist.
Auf dem Rücken eines Eisbären reiten, mit Tieren sprechen und mit ihren Gedanken verbunden sein.
An die entferntesten Punkte der Welt zu reisen um die dortigen Geheimnisse zu lüften.
In Schlachten um ein sagenumwogendes Geheimnis zu kämpfen.
Ist es nicht all das wovon wir immerzu geträumt haben?
Wer nocheinmal diese Chance nutzen möchte, in eine Welt wie diese eintauchen zu könnnen, sollte diese Buch auf keinen Fall missen.
Wirklich gut!!! ![]()
Ich habe das letzte Buch der Trilogie gestern zu Ende gelesen und muss sagen, ich bin begeistert. Die Vorstellung durch Welten reisen zu können, die sich gleichen aber auch unterschiedlicher nicht sein können, ist schon faszinierend. Man hat immer den Eindruck mitten im Geschehen zu sein. Auch auf die Idee zu kommen die Figuren ausziehen zu lassen um Gott stürzen zu wollen ist wirklich ausgefeilt geschrieben und beschrieben. Man kann sich gut mit den Figuren Will und Lyra identifizieren und nachempfinden, wie es ihnen geht, weil man selber auch schon mit ähnlichen Gefühlen konfrontiert war.
Der einzige negative Aspekt sei zu erwähnen, dass die utopischen Wissenschaftsausdrücke einen manchmal verwirren können.
Um zum Ende zu kommen: diese Bücher sind eine tolle Leseerfahrung und bringen auch Erwachsene wieder zum Träumen wie ein zwölfjähriges Kind. Sehr schön geschrieben und auch in ruhigen Momenten sehr spannend.
Wirklich gut!!!
Gut gemacht--aber es ginge noch besser ![]()
Der Goldene Kompass:
Der erste Band-wirklich schön geschrieben-schöne Geschichte-Lyra ist in einem Internat in Oxford mit Ihrem Dämon Pantalaimon,Sie will wissen wie der Ruheraum aussieht,den nur Männer betretten dürfen.Sie muß sich verstecken,weil der Professor in den Raum kommt .Und dabei erfährt Sie Sachen,die sich keiner denkt.....Das alles ist noch so weit in Ordnung,aber erst als Ihr bester Freund verschwindet-geht Sie der Sache nach.Sie will Ihren Freund finden,und muß dabei über sich hinauswachsen
sehr Interessant und Spannend geschrieben!Vorallem sehr flüssig zu lesen.Man kann mit den Charakteren nochwas anfangen,und man versteht Sie.
Das Magische Messer
Diese Geschichte fängt an mit Will in einer anderen Welt,welche nicht,LyraŽs Welt ist.....
Will sein Vater ist verschunden,vor längerer Zeit,aber jetzt fragen zwielichtige Gestalten nach Ihm.Warum weiß Will nicht,aber er traut diesen Leuten nicht-er muß sich verstecken-und er findet das passende Versteck-da findet Ihn keiner!Eine andere Welt.Hier finden Will und Lyra zusammen,und Sie müssen einen Weg finden zur Lösung des Rätsels-warum ist diese Welt so anders-Geister?
-----Der 2.Band ist wirklich Interessant.Und schön zu lesen-----
Auch hier sehr flüssig geschrieben ,mit viel Spannung und Fantasy.
Das Bernstein-Teleskop
Hier im Land der Toten-müssen Will und Lyra Ihren Weg gehen.Um sich-LyraŽs besten Freund und eine Menge anderer Menschen zu retten.
------Leider ist diese Geschichte ,nicht so gut wie die anderen beiden...Auch finde ich den Schluß nicht so gelungen,ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht-für Will,Lyra und dessen Eltern...
Außerdem komme ich mit den anderen Personen,welche in diesem Buch vorkommen nicht so ganz klar...
Meine Meinung ,der dritte Teil hätte wesentlich besser gemacht werden können.!
Hier wurde sehr mit der Fantasy übertrieben und es passte nicht wirklich alles zusammen.
Tolle Story, aber.. ![]()
Vorweg: Ich habe die gesamte Trilogie schon gelesen, bevor der Hype um den Film überhaupt erst losging. Und trotzdem hat mich die Trilogie damals schon inhaltlich fasziniert und hingerissen. Spannend, gute Story, andere Welten, ganz guter Stil (die deutsche Übersetzung holpert ab und an ein wenig, deswegen ein Stern Abzug). Doch dann las ich eines Tages zufällig ein Interview, dass Pullman schon vor etwas längerer Zeit gegeben hatte. An Narnia hatte Pullman die Lösung des Buches von Lewis zu bekritteln, die laut Pullman auf der Frage der Existenz Gottes beruht. Das kann er halten wie er will - es interessiert mich auch nicht sonderlich. Doch genauso wenig empfinde ich ein "mit den Füßen treten von Religion im Allgemeinen" in seinen Büchern, wie es andere Leser offensichtlich tun, sondern viel mehr die Aussage, Dinge zu hinterfragen, und nicht einfach hinzunehmen. Die Aussage über Tolkien hingegen empfinde ich persönlich als komplett daneben, und sie verdirbt mir irgendwie auch den Spaß beim Lesen des Buches - deswegen auch einen weiteren Stern Abzug. Zusammengefasst meint er zu "Der Herr der Ringe" die Handlung sei zu trivial - das kann er halten wie er will, ich finde sie zwar ebenfalls "einfach" aber überaus gut aufgebaut. Aber als Pullman meinte, Tolkien sei es eigentlich nicht wert in den Mund genommen zu werden, überschritt er für mich die Grenze zwischen eigener Meinung und Überheblichkeit doch empfindlich. Der Herr der Ringe hat einen viel fundierteren Hintergrund als es Pullmans Trilogie hat, und auch wenn "Der Herr der Ringe" an manchen Stellen etwas langatmig wird, so empfinde ich Tolkiens Stil als viel malerischer und schöner als es der von Pullman je sein wird. Freie Meinung schön und gut, aber solch unqualifizierte Aussagen verderben zumindest mir den Spaß an seinen Büchern.. Deshalb alles in allem.. 3 Sterne
Das Magische Messer |
Das Bernstein-Teleskop. His Dark Materials 03 |
Phillip Pullman: das Bernstein Teleskop / Hörbuch |
Sternwanderer: Der Roman zum Film |
Der goldene Kompass (Einzel-DVD) |
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Das Magische Messer EUR 29,75 |
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Philip Pullmann: Der Goldene Kompass EUR 17,00 |
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Das Magische Messer EUR 5,00 |
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Das Bernstein-Teleskop. His Dark Materials 03 EUR 7,50 |
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Das Bernstein-Teleskop EUR 9,90 |
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Der Goldene Kompass / Das magische Messer / Das Bernstein-Teleskop: 3 Bde. EUR 28,00 |
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Das Magische Messer EUR 7,00 |
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Der goldene Kompass EUR 4,95 |
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Das Bernstein-Teleskop - His Dark Materials 3(Filmausgabe) EUR 5,99 |
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Der Goldene Kompass. His-Dark-Materials 01 EUR 6,50 |

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