Gute Methode ![]()
Eine kritische Betrachtung (Herr Sawatzki) ist in allen Lebenslagen angebracht.
Was jedoch soll daran schlecht sein, Gemüse und Obst zu verzehren und weniger Alk zu konsumieren? Drei Kilo in zwei Wochen, nicht schlecht.
Ich bedaure lediglich einen erhöhten Fleischkonsum (nichts für Rheumatiker, die haben die Purintabelle neben der Glyxtabelle liegen).
Das Buch ist ein wenig zu französichlastig, oder haben Sie immer foie gras und ein paar Austern zur Hand? Auffällig ist die ausgeprägte Abneigung gegen Angelsachsen und die Vernachlässigung von Sport. Da muss man sich schon mal das Buch von Herrn Strunz/ "forever young" daneben legen.
Jedenfalls ziehe ich es durch und fühle mich wohler.
Manches richtig - und doch nicht zu empfehlen... ![]()
Im Kern ist einiges von dem, was Herr Montignac schreibt richtig. Leider ist das Buch unstrukturiert, teilweise widersprüchlich - und vor allem eben grob und unvollständig. Die Theorie selbst ist veraltet, engstirnig und lässt Aspekte wie die körperliche Betätigung und die Versorgung mit Spurenelemenen weitgehend ausser acht. Nur auf der Basis dieser Informationen wird das mit dem Abnehmen langfristig nichts werden. Mir drängt sich der Eindruck auf, dass er die Zusammenhänge seiner eigenen Erfahrungen selbst nicht so ganz durchschaut - und dass sein Hauptinteresse wohl eher in der maximalen Vermarktung dieses Halbwissens liegen dürfte. Warum sonst gibt es so viele Bücher eines Autoren zu ein und demselben Thema ?
Verglichen mit der Arbeit z.B. des Herrn Dr. Strunz wirken die Ausführungen Herrn Montignacs amateurhaft und wie aus einer anderen Zeit.
Schlecht servierte Spitzendiät ![]()
Vorweg: es funktioniert! Die Kilos purzeln und man fühlt sich nach kürzester Zeit sehr gut. Leider hat Hr. Montignac bei diesem Buch keinerlei Talent dem geneigten Leser sein System verständlich zu vermitteln. Zwar erklärt er sehr gut die Stoffwechselfunktionen sowie die einzelnen Nahrungsmittelgruppen, aber bei der praktischen Anwendung seiner Methode verliert er immer wieder den roten Faden, "springt" thematisch hin und her und macht es einem so extrem schwer die Diät umzusetzen und vor allem am Ball zu bleiben. Die Motivation wird so meines Erachtens nach zu hart auf die Probe gestellt.
Dabei ist die Ernährungssumstellung nach seiner Methodik wirklich spitze und daher empfehle ich das Buch "Die Montignac Diät - Abnehmen für Genießer" ISBN 9783831008636. Diese Version ist hervorragend aufgebaut, ein idealer Ratgeber und Begleiter, und empfehlenswert für jeden, der sich von seinen überschüssigen Pfunden, Müdigkeit und Unwohlsein nach dem Essen und unbewusster Ernährung verabschieden möchte.
Von nichts kommt nichts ![]()
Die Methode hört sich einfach an, aber es verlangt, sich vor jeder Mahlzeit Gedanken zu machen, was man bereits heute gegessen hat und was noch essen darf.
Das einfachste habe ich schnell aus dem Buch verstanden: Kalorien zählen ist Quatsch, es bringt fürs Abnehmen wenig. Sport ist gesund, ist fürs Abnehmen ebenfalls wenig geeignet.
Im Buch gibt es eine Übersicht von glykämischen Indexen (GI) von verschiedenen Lebensmitteln. (Diesen Begriff sollte man sich gleich merken, wird oft im Buch benutzt.) Diese Übersicht sollte man sich verinnerlichen und am besten sie immer dabei haben. Z. B. Zu Produkten mit hohem GI gehören Bier, Bratkartoffel, gekochte Karotten, Chips, Honig, Alkohol usw. (also die Sachen, die schmecken), zu Produkten mit niedrigem GI gehören Vollkornbrot, Basmatireis, Erbsen, Haferflocken usw. (also bekannte gesunde Lebensmittel). Um abzunehmen, muss man seine Mahlzeiten so zusammensetzen, dass das glykämische Resultat am Ende der Mahlzeit so niedrig wie möglich ist. Der Autor führt viele Beispiele wie die Mahlzeiten aussehen können. Hier Beispiel Mittagessen: Suppe, Fleisch und Gemüse, Käse, ohne die klassischen Beilagen wie Kartoffel, Nudel, Reis. Obst sollte man vor dem Hauptessen einnehmen.
Die Montignac-Methode besteht aus 2 Phasen: 1 Phase: Gewichtsabnahme. 2. Phase: Gewichtsstabilisierung mit Ausnahmen und ohne Ausnahmen. Ausnahmen kann man machen, wenn man bestimmte Bedingungen einhält. Wenn man ein Lebensmittel mit hohem GI einnimmt, dann sollte man ein anderes Lebensmittel dazu einnehmen, das zur Senkung von GI beiträgt. Z. B. Kartoffel und grüne Linsen. Dazu gibt es eine Übersicht-Tabelle, die man sich auch verinnerlichen sollte, da die Ausnahmen nicht wegzudenken sind. Der Autor warnt ausdrücklich vor häufigen Ausnahmen, da sie schnell zu Gewohnheiten werden können. Wenn man diese Ernährungsweise nicht beibehält, würde man wieder zunehmen.
Montignac gibt Tipps, wie man sein Essen zusammenstellen sollte, wenn man irgendwo abends eingeladen ist und trotzdem satt werden möchte und die Gastgeber nicht beleiden will.
Das Buch enthält viele andere Information: z.B. die Krankheiten mit Ernährung zusammenhängen; wie man Essen vitaminenschonend zubereitet; wie man Kinder so ernährt, dass sie im erwachsenen Alter nicht fettleibig werden; Kritiken an dieser Methoden und deren Erfolge, Empfehlungen für Vegetarier, Zucker ist Gift usw.
Obwohl ich diese Methode gut finde und daran glaube, dass es etwas bringen sollte, bin ich persönlich (noch) nicht bereit sie konsequent umzusetzen. Mir fehlt es schwer auf ein Mittagsessen wie Fleisch und Kartoffel, Abendessen wie Brot mit Wurst zu verzichten.

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