Texterkennung Search Texterkennung TexterkennungABBYY FineReader 8.0 Professional Edition
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Customer Reviews:Stundenlange Arbeit futsch - dank FineReader! 
Dieses Programm mag zwar eine gute Erkennungsrate haben, aber die allgemeine Bedienung ist eine absolute Frechheit. Das katastrophalste: Das Programm schreibt ständig sämtliche Änderungen, die man vornimmt, in einem sog. "Stapelverzeichnis" mit. Es gibt also kein "Speichern unter", jedenfalls nicht im klassischen Sinne. Das mag bei Abstürzen u.U. Vorteile haben, kann sich aber sehr fatal auswirken, wenn man eine Funktion aufruft, die unvorhersehbare Auswirkungen hat und sich nicht rückgängig machen läßt.
Ich hatte z.B. in stundenlanger Arbeit ein sehr schlecht lesbares Dokument korrigiert und endlich das endgültige Layout fertig, als ich bemerkte, daß das Seitenformat nicht stimmte. Also rief ich die Funktion "Bild beschneiden" auf, mit der man das eingescannte Bild zurechtschneiden kann. Was ich nicht wußte: Wenn man diese Funktion NACH der Texterkennung benutzt, werden sämtliche - und ich meine wirklich sämtliche - bereits erkannten Texte auf der Seite gelöscht und man muß von vorn anfangen. Der Gipfel dabei: Finereader warnt den Benutzer zwar, daß die Beschneidung nicht rückgängig gemacht werden kann, erwähnt aber mit keinem Sterbenswörtchen, daß dies auch den Verlust des kompletten Textes bedeutet - und daß diese Änderung sofort im Stapel gespeichert wird. Und das passierte, obwohl ich die markierten Texterkennungsblöcke bei der Beschneidung gar nicht angetastet hatte. Konsequenterweise erwähnt auch das Handbuch nichts von einem Verlust des Textes. Es wird nur "empfohlen", die Beschneidung vor der Texterkennung durchzuführen. Auch eine Backup-Option des letzten Standes ist bei Finereader Fehlanzeige.
Was ebenfalls sehr stört, ist die Unmöglichkeit, ein falsch erkanntes Layout zu korrigieren. Bei schlechten Vorlagen kann es z.B. schon mal vorkommen, daß am Beginn einer Textzeile mehrere Buchstaben komplett fehlen. An diesen blanken Stellen kann Finereader logischerweise keinen Text erkennen. Dummerweise besteht es aber später darauf, daß es sich dabei um eine eingerückte Zeile handelt, die eben dort beginnt, wo das Programm die ersten Buchstaben erkannt hat. Eine Möglichkeit, das Layout entsprechend zu editieren oder von vornherein manuell festzulegen, gibt es nicht. Das gilt auch für falsch erkannte Zeilenabstände. Man kann zwar die Buchstabengröße anpassen, aber die Zeilenhöhe bleibt trotzdem immer gleich. Was Finereader einmal festgelegt hat, das bleibt auch fest. Nicht mal die Aufteilung der Äbsätze kann man anpassen, sonst würfelt das Programm alles bunt durcheinander.
Alles in allem ist Finereader zwar ein sehr brauchbares OCR-Programm was die reine Erkennungsrate angeht (hier ist es m.E. sogar besser als z.B. Omnipage oder Readiris - deshalb auch die zwei Sterne), aber es läßt ansonsten viel zu viele Bearbeitungsfunktionen vermissen und setzt mit seiner nicht beeinflussbaren Speichermethode und seinen ungenauen Warnungen oft unnötig die Arbeit des Benutzers aufs Spiel. Den Zusatz "Professional" hat dieses Programm jedenfalls noch nicht verdient.
Gutes Werkzeug für wenig Geld 
Finereader ist ein OCR Tool, dass durch seine Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit besticht.
Man kann vom Scanner oder aus der Datei (Bild oder PDF zum Beispiel) die OCR Erkennung starten. Gut ist auch die Konvertierung der Ergebnisse in andere Formate (wzB. PDF nach HTML). Ebenso vorteilhaft ist die Speicherung von Blockmustern und der integrierte Lernmechanismus.
4 Sterne jedoch nur, weil es in folgenden Punkten nicht 100% überzeugt:
- Konvertierung in andere Formate gelingt nicht durchweg (wobei entscheidendes Vergleichskriterium das Original immer ist)
- Bei der Konvertierung kann der Zielordner nicht angegeben werden - ebensoweinig wie der Name der Zieldatei (wenn doch, so findet man es kaum - ich habs noch nicht gefunden)
- gespeicherte Blockmuster werden nicht automatisch auf wiederkehrende Strukturen angewandt
- Beim Lernmechanismus vermisse ich die Unterstützung der Windows-Schriftarten bei der Zuweisung (so fehlt windings völlig)
Die Geschwindigkeit, mit der Finereader die Dokumente verarbeitet ist sehr gut - insbesondere auch auf das Resultat hin betrachtet.
Alles in allem ein sehr gutes OCR-Werkzeug
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