Book/13325841
Das Narrenschiff
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Customer Reviews:Ein Schiff voller Narren auf Reisen 
1494 veröffentlichte der deutsche Dichter Sebastian Brant sein berühmtes Buch »Das Narrenschiff«, das seinen literarischen Ruhm als Autor und Humanist begründete. Zum Erfolg des Werkes wesentlich beigetragen haben die reichlich eingefügten Sprichwörter und die illustrierenden Holzschnitte von Albrecht Dürer.
Der Handlungsrahmen des Buches besteht darin, daß 109 Narren das Schiff besteigen und sich auf die Reise nach "Narragonien" machen. Seeleute oder ein Steuermann finden sich nicht unter den Narren. Das Schiff befindet sich auf einer langen Reise durch die menschlichen Narrheiten ohne seemännische Begeleitung Die Narrheit im Werk Brants wird verstanden als Torheit oder mangelnde Einsicht in die Anforderungen des Lebens.
Das Buch besteht aus 112 selbständigen Kapiteln, welche alle möglichen menschlichen Narrheiten abhandeln. Die Kapitel folgen in lockerer Reihung aufeinander und stehen thematisch unverbunden nebeneinander. Verbindendes Element zwischen den Kapiteln ist die Figur des Narren. Der Narr ist hier dargestellt als ein Mensch, der sich seinen fragwürdigen Neigungen ergibt, etwa dem Quacksalbertum oder der Prozesssucht, den Modetorheiten oder dem Reliquienhandel frönt. Torheit und sittliche Defizienz sind im Narren vereint.
Das »Narrenschiff« ist ein moralisierendes und erbauliches Werk, das zur Gottesfürchtigkeit gemahnen soll und dabei durch die Schilderung von Narrheiten auch einen Funken Humor in sich birgt. So manches Kapitel ist wirklich erheiternd und bringt den Leser zum Schmunzeln. Aber das »Buch wider die Narrheit« ist mit seinen 112 selbständigen Kapiteln ziemlich umfangreich und spätestens nach der 30. moralischen Belehrung wird das Buch langweilig und danach fällt das Lesen immer schwerer.
Dennoch ist das »Narrenschiff« ein bedeutendes literaturgeschichtliches Werk aus der Zeit am Ende der Frührenaissance. Aus literaturgeschicht-licher Sicht ist das Buch recht wertvoll und daher den Lesern zu empfehlen.
Schöne Ausgabe, aber Inhalt ist langweilig 
Diese Ausgabe ist schön und preiswert. Aber lesen will mans deswegen noch lange nicht. Brant hat in seinem Bestseller vom Anfang des 16. Jahrhunderts alle "Sünden" und "no-Nos" die damals galten aufgezählt. Es ist ein erbauliches Werk, das zur Gottesfürchtigkeit gemahnen soll und das sicher auch einen FUnken Humor in sich birgt. Aber das Buch ist zeimlich dick. Und spätestens nach der 30. moralischen Belehrung wird das Buch langweilig.
Aus Literaturgeschictlicher Sicht, ist das Buch aber natürlich wertvoll.
Übrigens: in dieser Ausgabe gibt es keinen Kommentar und kein Nachwort.
Sehr sehr toll 
Dieses Buch ist Goldes wert.
Wer auch nur eine Prise Interesse aufbringt und sich über die gar altertümliche Sprache wagt (ausführliche Kommentare erleichtern das Verständnis sehr), der kann hier viel entdecken und noch mehr Freude erfahren.
Wirklich ganz ganz toll, dieses Buch. Auch die großartigen Holzschitte tragen viel zur Wirkung bei. Ebenso lobenswert die über 100 Seiten Einleitung zu Leben und Werk und und und.
Sehr sehr empfehlenswert, also.
Und auf jeden Fall die 2 Euro Aufpreis (von der "normalen" Reclam-Ausgabe zu dieser "Studienausgabe") wert!
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