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Durchschnittliche Kundenbewertung: More Details: Die Leiden des jungen Werther Die Leiden des jungen Werther @Amazon Die Leiden des jungen Werther @aStore |
Beeindruckend ![]()
Es gab zwei plötzliche Anreize für mich, den "Werther" zu lesen: 1.Eine Neuverfilmung des Stoffes und 2.Das neue Buch von Martin Walser.
Was soll man zu dem Inhalt des Buches sagen, außer dem vielgeschriebenen Mann trifft verheiratete Frau, Mann verliebt sich unsterblich in verheiratete Frau, Mann verzweifelt am Wissen, dass Liebe zu verheirateter Frau auf Dauer unerfüllt bleibt und begeht Selbstmord. Hinzu kommt, dass all das durch Briefe des Werther an einen Wilhelm beschrieben wird und die letzten Tage "vom Verfasser ergänzt werden". Das besondere an diesem Werk ist die kunstvolle Sprache mit der Goethe jeden Satz formvollendet gewählt durchkomponiert hat und dabei Liebe und Leid des jungen Werther in einer glaubhaften Art und Weise zu benennen gewusst hat, dass es dem Leser an keiner Stelle kitschig vorkommen kann! Auch der überzeugende Todeswunsch und die letzten Lebensminuten des Helden, zusammen mit einer erstaunlich direkten Betrachtung auf den äußeren Zustand, sind ausgesprochen beeindruckend. "Die Leiden des jungen Werther" sowie "Faust I/II" sind zweifellos die wichtigsten Werke Goethes und daher jedem zu empfehlen(anders als z.B. die "Wahlverwandtschaften")!
"Zwei Seelen wohnen, ach in meiner Brust"... ![]()
...zugegeben, dass ist aus Goethes Faust, trifft aber meine "Beziehung" zu o. g. Lektüre wie der Hammer das Nägelchen auf den Kopf.
Sprachlich ist dieser Briefroman GENIAL. Was nicht weiter verwunderlich ist, da es sich um ein Werk von Goethe handelt ;-)
Der Leser ist sofort mittendrin in Werthers Gefühlswelt - oder sollte man besser Gefühlswirrwarr sagen?
Die Perspektivlosigkeit der Jugend, das Aufbegehren gegen die Normen der Eltern, die ja gleichzeitig auch die Normen der Gesellschaft des 18. Jhdts. widerspiegeln,
Zukunftsangst, die erste große Liebe und der damit verbundene, unvermeidliche Liebeskummer...konzentriert in den Briefen eines jungen Mannes an seinen Freund.
Dazwischen immer wieder Anmerkungen/Beschreibungen eben dieses Freundes.
Ein ganz großartiges Sittengemälde des 18. Jahrhunderts, welches aber durchaus auch in die heutige Zeit übertragbar ist.
(Die Probleme der Jugend sind ja doch immer irgendwo gleich...)
Ja, und da hört dann meine Begeisterung auch schon auf... Zu viel Gefühlsduselei für meinen Geschmack.
Rosamunde Pilcher - auf hohem Sprachniveau, mit Tiefgang, aber ohne Happy End.
Die Geschichte von Werther ist tragisch, ja.
Sie ist - nebenbei bemerkt- auch eine klasse Schullektüre -> eigentlich kann man Klausuren über diesen Stoff gar nicht verhauen...
Aber: für mich bleibt Werther nunmal - neudeutsch gesprochen: eine "Lusche":
Will nicht das tun, was seine Eltern für ihn vorgesehen haben. Will das Leben genießen. Seine Freiheit bewahren.
Karriere? Nein Danke. Dumm nur, dass man Geld zum Leben braucht.
Ach, und da ist ja auch noch Lotte. Dieses liebreizende weibliche Wesen, bei dem Werther hin und weg ist. Eine Seelenverwandte, die große Liebe...
Doch auch hier hat die Sache einen Haken: Lotte besitzt im Gegensatz zu Werther Verantwortungsbewusstsein. Und sie macht sich Gedanken über ihre Zukunft und die ihrer Familie.
Werther ist da mit Sicherheit der letzte, der als Lebenspartner in Frage kommt. Dann doch lieber der bodenständige, strebsame Albert.
Ein weiteres Malheur: Denn mit eben diesem Albert ist Werther auch noch in Freundschaft verbunden.
Heikle Dreiecksgeschichte...
Sensibelchen Werther, dem schon der gesellschaftliche Druck zu schafffen gemacht hat, verkraftet diese "Beziehungskiste" überhaupt nicht. Sein Herz ist gebrochen.
Eine Zukunft ohne Lotte undenkbar.
Was bleibt da noch außer Flucht in den Selbstmord?
Für Romantiker durchaus ein ganz wundervolles Buch.
Für Goethe Fans sowieso.
Von mir bekommt der Roman 3 Sternchen.
Ja, er hat gewiss mehr verdient, aber leider geht mir hier ein bisschen
die romantische Ader und das Verständnis für diesen gefühlsbetonten Charakter ab...
Liebe und Schmerz ![]()
Johann Wolfgang von Goethes "Die Leiden des jungen Werther" ist neben dem Faust das berühmteste Werk. Ein Klassiker in der deutschsprachigen Literatur.
Die Hauptfiguren sind Werther, Lotte und Albert. Werther schreibt Briefe an Wilhelm und in jeden Einzelnen lesen wir die Tragik die sich langsam durch die Gezeiten hindurch zusammenbraut. Lotte ist mit Albert verheiratet und liebt aber insgeheim auch noch den Werther. Sie kann es nicht zeigen, da sie ihren Mann Albert doch auch über alles liebt und es einfach nicht sein darf. Lotte ist im Gefühlschaos verfangen. Der Werther liest jedoch die Gefühle in Lottes Augen und er vergeht Monat für Monat mehr an dem unerfüllten Liebesschmerz.
Ein fantastisches Werk über das Leid, die Liebe und den Schmerz. Wunderschön sind die Jahreszeiten in diesem Buch mit eingeflossen, um die Gefühlswelt des Werthers noch zu verstärken. Man leidet selbst unendliche Qualen bis man die letzte Seite des Buches mit Tränen den letzten Brief schließt. Goethe hat es geschafft sogar die psychologische innere Zerissenheit, das Fühlen, Denken und die daraus resultierenden körperlichen Beschwerden, bis hin zum Ende des Leids einzufangen. Genau so wie es auch heute noch viele Menschen in ihrem Innersten erleben. Welch Gabe sich absolut in eine solche Identität fallen zu lasse und dieses auch noch mit soviel feingefühl auf Papier zu bringen.
Wunderschön, melancholisch und gefühlsüberflutend sind auch Ossians Gesänge, die sich fast am Ende des Werkes befinden.
DIeses Buch ist nach wie vor ein wundervolles Werk. Es hat immer noch einen festen Platz in der heutigen Zeit verdient. Für all jene fühlenden und sehenden Herzen.
Aufwühlend und anrührend ![]()
Vielen von uns ist leider der Name "Johann Wolfgang von Goethe" durch unsensible Deutschlehrern gänzlich verleidet worden.
Zu Unrecht Leute...völlig zu Unrecht, der Mann hat verdammt gut gewußt um was es geht im Leben.
Alle denen, die ihr Goethe-Trauma überwinden möchten, seien "Die Leiden des jungen Werther" empfohlen.
Man muss sich nur etwas an den klassischen Sprachduktus gewöhnen und wird dafür mit einer aufwühlenden und zugleich anrührenden Liebesgeschichte belohnt, wie es sie in der gesamten Weltliteratur wohl kaum eine zweite gibt.
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Effi Briest |

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