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Aus der Amazon.de-Redaktion
Merkwürdig sieht die verbrannte Leiche aus, die der forensische Anthropologe David Hunter auf der abgelegenen Hebriden-Insel Runa zu Gesicht bekommt. Durch die unglaubliche Hitze des Feuers ist sie fast gänzlich zu Asche zerfallen -- bis auf Beine und Füße, die fast unversehrt in den Raum ragen. Auch in der Umgebung des unmittelbaren Tatorts hat das Feuer kaum Schaden angerichtet: anders als wenig später, als das Gemeindehaus der Insel, ein Wohnwagen mitsamt des darin wachenden Polizisten und ein Boot inklusive einer allzu neugierigen Reporterin in Flammen aufgehen. Denn auf Runa treibt ein unheimlicher Mörder sein Unwesen, der im Schatten des Rauchs seine dunkle Vergangenheit verbergen will. Bei der Suche nach der Wahrheit sind David Hunter, der Dorfpolizist und sein pensionierter Kollege ganz auf sich allein gestellt. Nach einem Sturm ist Runa von der Außenwelt abgeschnitten...
„Konzentriere dich auf das Rätsel!“ lautet ein Motto Hunters. Simon Beckett, der mit dem Bestseller Die Chemie des Todes einen sensationellen Durchbruch erlebte, hält sich in Kalte Asche nicht an diese Devise. Viel Zeit braucht er, bis seine Geschichte in die Gänge kommt. Und viel Zeit braucht er auch, um seine Figuren zu entwickeln: So lange, bis sie dem Leser -- ebenso wie Hunter -- sympathisch oder eben unsympathisch geworden sind.
Diese Taktik erweist sich im Verlauf der Handlung als geschickter Schachzug. Denn auf diese Weise kann man quasi hautnah miterleben, wie schwer dem Forensiker, der schon in Die Chemie des Todes der Hauptheld war, diesmal die Ermittlungen fallen. Denn die Leichen sind eben keine bloßen Leichen mehr, die er auf den Seziertisch bekommt, sondern sie waren einmal, wenn auch entfernte, Bekannte. So raubt die Geschichte, die Elemente des Kammerspiels und des Schauerromans mit einbezieht, bis zum dramatischen Ende ihren Lesern doch das ein oder andere Mal den Atem. Kalt jedenfalls lässt der spannende Roman einen nicht. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de
Lauer Anfang, aber dann Spannung pur ![]()
Das Buch fängt auf den ersten 100 Seiten etwas schleppend an. Aber dann geht es rasend weiter, Spannung pur bis zum Schluss. Viele unerwartete Wendungen machen das Buch lesenswert, vor allem Dingen ein Schluss, den man so nicht erwartet hätte und anders ist als man es von den meisten Büchern aus dem Thriller / Krimi - Genre kennt.
Absolut empfehlenswert!
Spannend bis zum letzten Buchstaben! ![]()
"Kalte Asche" ist nun schon das zweite Buch von Simon Beckett, das ich mit voller Begeisterung innerhalb kürzester Zeit gelesen habe. "Kalte Asche" war nicht so makaber wie "Chemie des Todes", aber Simon Beckett schafft es auch hier, die Spannung bis zum letzten Buchstaben aufrecht zu erhalten und einen doch noch zu überraschen, wo man sich endlich am Ende der Geschichte glaubte. Uneingeschränkt empfehlenswert! Man kann einfach nicht wieder aufhören zu lesen, bis man nicht endlich weiss, wer der Bösewicht denn nun war. Ein wirklich fantastisches Buch! Ich freue mich schon auf den dritten Teil "Leichenblässe"...
nicht schlecht... ![]()
Den Vorgänger fang ich etwas spannender. Aber schlecht ist dieses Werk natürlich nicht. Es ist der Nachfolger zu "Chemie des Todes", finde etwas schade, dass über seine Frau wenig erzählt wird, wie es ihr geht usw. Da er sie ja im ersten Teil gerettet hat, spielt sie meiner Meinung nach auch eine Rolle in der Geschichte. Bin gespannt auf "Leichenblässe". Die Bücher von Simon Beckett zählen bisher zu meinen lieblings Thrillern. Am Ende des Buches wird alles aufgeklärt und es ist wunderlich, wer alles mit drin steckt. Den ersten Teil muss man nicht gelesen haben, um diesen zu verstehen, weil es natürlich ein ganz anderer Fall ist.
Simon Beckett....her mit dem 3ten Teil.
Kalte Asche von Simon Beckett ![]()
Dem eigentlichen Inhalt will ich Nichts vorwegnehmen. Die Krimifreude sei ungebremst.
Überraschend durchlebt man in dem Buch die weitere tragische Entwicklung des Helden "David Hunter". Beckett skizziert hier weiter das Persönlichkeitsprofil seines Romanhelden. Einem ständigen Feilen gleich gewinnt unser bekannter Held an Profil. Zunehmendend versteht man die menschlichen Seiten des aus dem Buch "Chemie des Todes" bekannten anthropologischen Forensikers.
Stimmungsmäßig ist der auf der Insel anhaltende Sturm praktisch spürbar und kriecht einem ständig, einem anhaltendem Schauder gleichend, unter die Haut. Zieht Euch warm an und legt das Regenzeug nicht ab, denn die überraschenden Wendungen im Krimiverlauf kommen ebenso plötzlich wie ein im Sturm in Ärmel und Kragen schlagender Regenguss.
Interessant sind auch die präzisen Beschreibungen der Folgen eines Feuertodes. Stimmungsvoll steigern sich die Elemente Sturm und Feuer gegenseitig bis zum flammenden Finale. Man hat aber nicht nur den Eindruck das das Feuer menschliches Leben verzehrt und Spuren von Verbrechen verwischen soll, nein vielmehr brennen in diesem Roman auch die Seelen unserer Helden.
Lasst Euch anstecken und viel Spass beim Lesen.
Die Chemie des Todes |
Der Seelenbrecher |
Der Engelmörder |
Verdammnis |
Leichenblässe |

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